Bild: Hajo Schomerus
Auf den ersten Blick haben Olaf Schubert und Mick Jagger nicht so wirklich viel gemeinsam. Während der eine die stets blendend gelaunte Rampensau auf der Bühne gibt, wirkt der andere auch in fröhlichsten Momenten stets ein kleines bisschen bedröppelt. Wo Jagger in flamboyanten Outfits über die Bühne gockelt, ist Schubert volksnah im berhomten Pullunder. Am nächsten kommt man sich vielleicht musikalisch: Die Stones traditionell im Blues-Rock beheimatet, Olaf Schubert und seine Freunde mit ihrem Liedermacher-Sound zumindest artverwandt.
Aber gibt es vielleicht noch mehr Berührungspunkte als den musikalischen? Dieser Frage geht der Künstler selbst in seinem neuen Kinofilm „Olaf Jagger“ nach.
In aller Kürze: Schubert findet durch Zufall heraus, dass seine Mutter in den 60ern, noch während der DDR-Zeit, eine kurze Affäre mit Mick Jagger hatte. Und wenn man zwei Fotos nebeneinander hält, muss man sich plötzlich eingestehen: Eine gewisse Ähnlichkeit ist da…
Olaf Schubert beginnt zu forschen. Spricht mit Familienmitgliedern, Experten, musikalischen Weggefährten. Und die Zuschauer*innen fragen sich bereits nach dem Trailer: Kann vielleicht doch etwas dran sein an der Prämisse dieser wahnwitzig scheinenden Mockumentary?
Am 06. April kommt der „fiktionale Dokumentarfilm“ von Heike Fink in die Kinos. Neben Olaf Schubert in der Rolle seines Lebens sind darin auch Christian Lorenz aka Flake, Oliver Welke und viele andere zu sehen. Und das Publikum bekommt endlich klare Antworten auf die eingangs gestellte Frage: Sind Jagger und Schubert Vater und Sohn? Ganz nebenbei gibt's auf der großen Heldenreise noch eine augenzwinkernde Neuerzählung der Geschichte der DDR.