Bild: Shervin Lainez
Jacob Collier zählt längst zu den faszinierendsten Musikern seiner Generation – ein Künstler, der Pop, Jazz und experimentelle Klangwelten mit scheinbar müheloser Neugier zusammenführt. Im September 2026 kommt der britische Ausnahmemusiker nun für eine Reihe intimer Solo-Performances nach Europa und macht dabei auch Halt in Berlin: im Admiralspalast.
Tickets für die Show am 10. September gibts ab Freitag, den 20. März um 10 Uhr auf eventim.de!
Der heute 31-Jährige hat sich in den vergangenen Jahren einen Ruf als kreativer Grenzgänger erarbeitet. Als Sänger, Songwriter, Arrangeur, Multiinstrumentalist und Produzent verbindet Collier komplexe Musiktheorie mit einer bemerkenswert offenen, warmen Art der Kommunikation. Seine Vision von Musik wirkt dabei ebenso intellektuell wie emotional – eine Mischung, die ihm weltweit eine treue Fangemeinde eingebracht hat. Auch die Branche hat früh reagiert: Insgesamt 16 Grammy-Nominierungen stehen bislang zu Buche, sieben davon konnte Collier gewinnen. Damit wurde er zum ersten britischen Künstler, der für seine ersten fünf Studioalben jeweils einen Grammy erhielt.
Seine künstlerische Bandbreite zeigt sich auch in zahlreichen Kollaborationen mit Größen wie Coldplay, SZA, John Mayer, Stormzy, Ty Dolla $ign, Steve Vai, Hans Zimmer, Quincy Jones oder Herbie Hancock – ebenso wie in Projekten mit seiner Mutter, der Musikerin Suzie Collier. Besonders eindrucksvoll geriet sein Gemeinschaftsprojekt mit Fans aus aller Welt: Für „Djesse Vol. 4“, den Abschluss seiner ambitionierten Albumtetralogie, integrierte Collier Aufnahmen von mehr als 100.000 Menschen in 23 Sprachen. Das Werk wurde 2025 für den Grammy als Album des Jahres nominiert und unterstrich einmal mehr seinen Drang, musikalische Grenzen zu verschieben.
Mit seinem ebenfalls 2025 erschienenen Album „The Light For Days“ schlägt Collier nun eine bewusst reduzierte Richtung ein. Die Platte konzentriert sich vollständig auf die Gitarre – aufgenommen in nur vier Tagen während eines kurzen Aufenthalts in London. Im Mittelpunkt stehen seine fünf- und zehnsaitigen Akustikgitarren, mit denen er das Instrument bis ins Detail erkundet. Das Ergebnis ist ein überraschend intimes Gegenstück zu den oft spektakulären Momenten seiner Liveshows.