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Metal

Im Juni 2026: Six Feet Under kehren mit neuem Album auf deutsche Bühnen zurück

21.01.2026 von Tim Weber

Vom ersten Riff an machen Six Feet Under klar, dass sie auch nach mehr als drei Jahrzehnten keine Gefangenen machen. Das Quintett aus Tampa, Florida, gehört seit 33 Jahren zu den konstantesten Größen des Death Metal und hat über bislang 14 Alben hinweg einen Sound geformt, der gleichermaßen brutal, technisch versiert und überraschend wandlungsfähig geblieben ist. Im Juni kehrt die Band nun endlich auf deutsche Live-Bühnen zurück – mit sechs Shows im Rahmen einer großen Tournee zum kommenden 15. Studioalbum.

Die genauen Daten für die Konzerte in Berlin, Köln, Saarbrücken, München, Aschaffenburg und Hamburg findet ihr weiter unten. Der Vorverkauf startet auf eventim.de am Freitag, den 23. Januar um 10 Uhr.

Gegründet wurde Six Feet Under einst als Nebenprojekt von Chris Barnes während seiner letzten Jahre bei Cannibal Corpse. Spätestens mit dem Debüt „Haunted“ im Jahr 1995 wurde die Band jedoch zum alleinigen Fokus des markanten Growlers. Seither ist Barnes das konstante Zentrum einer Formation, die zahlreiche Besetzungswechsel durchlief und gerade daraus immer wieder neue kreative Impulse zog. Musiker aus dem Umfeld von Bands wie Obituary, Fear Factory oder Gorgoroth prägten den Weg von Six Feet Under ebenso wie sie ihn später weiterführten.

Als besonders schlagkräftig gilt die aktuelle Besetzung mit Barnes, den Gitarristen Jack Owen und Ray Suhy, Bassist Jeff Hughell und Schlagzeuger Marco Pitruzzella. Vor allem der Einstieg von Owen im Jahr 2017 erwies sich als Wendepunkt: Bereits in den 1990ern bildeten Barnes und Owen bei Cannibal Corpse eine produktive kreative Einheit. Bei Six Feet Under übernahm Owen zudem die Produktion der letzten beiden Alben „Nightmares of the Decomposed“ und „Killing for Revenge“. „Wir haben gut zusammen in Cannibal Corpse gearbeitet“, erinnert sich Barnes. „Ich habe ihn als Freund und Musiker über alles geliebt, also fühle ich mich wirklich wohl dabei, ihm das Steuer zu überlassen.“

Auch das für April angekündigte, noch titellose 15. Album wurde erneut von Owen produziert. Barnes kündigte es kürzlich unmissverständlich an: „Purer, hundert Prozent echter Death Metal. Keine Füller, keine Überbearbeitung, keine modernen Tricks oder Schnickschnack.“ 

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