Bild: Sony Music
Thank God it’s Friday! Geneigte Musikfreund*innen wissen: Das bedeutet, dass heute wieder haufenweise neue Alben das Licht der Welt erblicken. Wie jede Woche präsentieren wir euch an dieser Stelle einen bunten Strauß musikalischer Neuheiten.
Es gibt viel zu hören - lasst uns gleich loslegen!
Vor gerade mal einem Monat überraschte Tate McRae ihre Fans mit einem Reel, in dem sie ihr zweites Album anteaserte, nun ist das gute Stück auch schon da – und „Think Later“ wird all dem Hype um die 20-jährige Kanadierin mit deutschen Wurzeln gerecht. Aufgenommen mit dem Hitproduzenten Ryan Tedder, der auch mit Taylor Swift und Beyoncé arbeitet, vereint es gefühlvolle Balladen mit eingängigen Popsongs und tanzbaren Uptempo-Nummern. „This album means sooo much to me“, sagt Tate McRae über die Platte. „Writing this whole thing was one of the most stressful, exciting, nerve racking, and fun things I’ve ever gone through. For the first time in my life I lived this year a little less with my head and a little more with my intuition - and I really hope u guys can feel that through the music.“ Im April und Mai 2024 kommt Tate McRae, die mit ihrer Single „Greedy“ unlängst auch die deutschen Charts stürmte, im Rahmen ihrer „Think Later World Tour“ nach Deutschland. Aber Achtung, Köln und Hamburg sind bereits ausverkauft!
2010 hat Nicki Minaj ihr Debütalbum veröffentlicht und hat auf dem Grundstein, den Frauen wie Missy Elliott, Lil' Kim und Foxy Brown gesetzt haben, äußerst erfolgreich aufgebaut. "Pink Friday" schlug 2010 die Brücke zwischen Rap und Pop und wurde zum Anfang einer globalen Karriere, die stets in beiden Lagern punkten konnte. Jetzt, fünf Jahre nach ihrem letzten Langspieler und über ein Jahrzehnt nach ihrem Debüt, veröffentlicht Nicki mit "Pink Friday 2" das Sequel zum Debüt. Und liefert auf über 20 Tracks mehr von dem, was sie so erfolgreich macht: Den unbedingten Willen zur Vielfältigkeit. Von der emotionalen Ballade über konsequente Pop-Banger bis zu knallharten Rap-Tracks ist auf dem Langspieler alles zu finden. Und wer weiß: Vielleicht ist Nicki ja auch irgendwann in Deutschland wieder live zu sehen - wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, ist eine Anmeldung für den Ticketalarm immer eine gute Idee.
Den Weg vom Geheimtipp zum absoluten Rockschlager-Giganten hat Ben Zucker in kürzester Zeit zurückgelegt: Von seinen drei mit Gold- und Platinauszeichnungen bedachten Langspielern konnten sich gleich zwei Stück auf der #1 der Charts platzieren. Jetzt veröffentlicht er mit "Heute nicht!" ein brandneues Album und zeigt darauf ganz neue Facetten: Einflüsse aus Pop, Rock und Schlager treffen auf tanzbare Electro-Beats - und werden zu einem neuen, packenden Mix! Inspiriert wurde er für seinen neuen musikalischen Style von seinem Fitness-Programm - es dürfte aufgefallen sein, dass sich der 40-jährige Sänger und Songwriter in bestechender Form befindet - bei dem eben stehts elektronische Tanzmusik im Hintergrund lief. "Wir sollten mehr auf unsere Bedürfnisse achten und darauf hören, was uns gut tut und was wir für unser Wohlbefinden brauchen", fasst er dann auch die Message hinter den Songs zusammen. Die präsentiert er im kommenden Jahr übrigens auch bei vielen Gelegenheiten live. Eine Übersicht findet ihr mit einem Klick auf den Button.
Eins wird es mit Neil Young garantiert nie: Langweilig. Im Laufe seiner 55 Jahre währenden Karriere wusste der Amerikaner immer wieder zu überraschen und das gilt auch für sein neues Album „Before And After“. Young wählte dafür 13 persönliche Lieblingsstücke – und zumeist obskure Songs! – aus seinem riesigen Repertoire, um sie neu einzuspielen – von seinem frühesten Buffalo Springfield-Auftritt „Burned“ bis hin zum aktuellen „Don't Forget Love“ (von „Barn“ aus dem Jahr 2021) und dem bisher unveröffentlichten Song „If You Got Love“. Die zumeist alleine vorgetragenen Songs gehen dabei ineinander über und bilden ein 48-minütiges Gesamtkunstwerk. Oder wie Neil Young selbst es sagt: „The feeling is captured, not in pieces, but as a whole piece – designed to be listened to that way. This music presentation defies shuffling, digital organization, separation. Only for listening. That says it all.“ Deswegen gibt es die Songs auch nicht bei Spotify – aber auf seinem YouTube-Kanal.