Bild: Oswaldo Cepada
Falling In Reverse haben einen neuen Song veröffentlich – und wow, was für ein gewaltiges Brett uns die US-Band mit „Joseph“ vor den Latz knallt! Der explosive Track, auf dem Ronnie Radkes Gesang von wütenden Screams bis Falsett (!) reicht, die sensationellen Features und das bombastische Musikvideo sorgen beim Hören und Schauen allesamt für offene Münder. Obendrein vermitteln Lyrics wie „I’m so sick and tired of the way we’re livin’ / we’re bombing schools just to build a prison“ eine deutliche Botschaft. Die ganz große Überraschung gelingt Falling In Reverse mit den Gastsängern. Keine geringeren als Corey Taylor und Serj Tankian geben sich auf „Joseph“ und im zugehörigen Video die Ehre – eine Premiere, die ohne Übertreibung als historischer Moment innerhalb des Metal-Kosmos bezeichnet werden kann.
„Joseph“ – der Titel bezieht sich auf Ronnie Radkes zweiten Vornamen – beginnt mit sanften Piano-Klängen und cleanem Gesang, um nach einer Staccato-artigen Überleitung mächtig Fahrt aufzunehmen und nach Radkes teuflischem „Welcome to the end of the road, you fucking degenerate pieces of shit“ zu einem schnellen, wütendem Metalcore-Inferno anzuwachsen. Corey Taylor brüllt seinen Part in bester Slipknot-Manier heraus und tritt im Musikvideo entsprechend maskiert auf. Serj Tankian sorgt anschließend für einen Stimmungswechsel und beklagt: „War, pride / Blood was spilled / Genocide / Hope / All Gone / But no matter what it is not enough for them“. Im Finale entfesselt „Joseph“ noch einmal seine geballte brutale Kraft.
„Joseph“ ist die erste neue Musik von Falling In Reverse seit über einem Jahr. Vergangenen August war die Single „All My Women“ mit „HARDY“ erschienen; im Mai 2025 sorgte die Marilyn Manson-Kollabo „God Is A Weapon“ für Aufsehen – der Track ging auf TikTok viral und verzeichnet bislang insgesamt 350 Millionen Streams. Das 2024 veröffentlichte aktuelle Album „Popular Monster“ steht derweil kurz vor der Platin-Auszeichnung. Läuft also bei Falling In Reverse. Über Pläne für ein neues Album oder eine Tour ist derzeit nichts bekannt – aber was nicht ist, kann ja noch werden.