Bild: WMG/Katja Krasavice
Thank God it’s Friday! Geneigte Musikfreund*innen wissen: Das bedeutet, dass heute wieder haufenweise neue Alben das Licht der Welt erblicken. Wie jede Woche präsentieren wir euch an dieser Stelle einen bunten Strauß musikalischer Neuheiten.
Es gibt viel zu hören - lasst uns gleich loslegen!
It’s Katja Season! Und das schon seit Jahren! Mit ihren ersten drei Alben gings für Katja Krasavice immer nur in eine Richtung: Steil bergauf – und das dürfte mit ihrem vierten Langspieler, „Ein Herz für Bitches“, so weiter gehen. Zum Anfang ihrer Karriere wurde sie von vielen verlacht, mittlerweile dürfte auch den letzten klar sein: Die Frau ist gekommen, um zu bleiben. Im Stil von Acts wie Nicki Minaj, Cardi B oder Megan Thee Stallion vermischt sie Elemente aus Rap-, Pop- und EDM-Sound (und Liquido!!!I zu einem aufreizenden Klangcocktail, der sich immer für die Rechte von Frauen stark macht. Hoffentlich darf man sie auch bald wieder auf Tour sehen!
Der perfekte Soundtrack zum Dahinträumen und die Welt um sich herum vergessen: Nachdem Slowdive in den Neunzigern drei Alben veröffentlicht, wurde es ruhiger um die Band aus dem UK. 2017 folgte dann das unbetitelte Comeback – nur, um dann wieder sechs Jahre Release-Pause zu machen. Jetzt gibt’s mit „everything is alive“ endlich etwas Neues, und das macht Spaß wie eh und je. Musik, irgendwo zwischen Melancholie und Euphorie, äußerst stilsicher und extrem entspannt. Im Januar 2024 kommt die Band für Konzerte nach Deutschland. Shows in Köln, Hamburg, Berlin und München sind geplant.
Wer sagt eigentlich, dass man Gitarren braucht, um gute Rockmusik zu machen? Royal Blood beweisen seit zehn Jahren, dass es auch ohne geht. Auch auf ihrem mittlerweile vierten Album „Back To The Water Below“ spielen Sänger und Bassist Mike Kerr und Schlagzeuger Ben Thatcher verdammt tight und präsentieren sich noch dazu vielseitiger als je zuvor. Das Sprektrum reicht vom schrammeligen Opener „Mountains At Midnight“ über eingängige Stücke wie „Shiner In The Dark“ bis zu dem geradezu Beatle-esken „There Goes My Cool“, das mit Klavier, Geige und Cello daherkommt. „Ich glaube, bei diesem Album ging es darum, dass wir den Ideen folgen, wo immer sie hinmussten“, sagt Ben Thatcher über die komplett in Eigenregie aufgenommene Platte. „Das Ergebnis ist ein Album, das ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt ist. Wir haben alles da reingebuttert.“
Wenn die schottische Rockband Biffy Clyro auf Tour ist, dann sitzen Sänger Simon Neil und Live-Gitarrist Mike Vennart gerne zusammen im Tourbus und spielen sich die härteste und konfrontativste Musik vor, die sie finden können. So entstand der Wunsch, irgendwann selbst ein Metal-Album aufzunehmen und dieser Wunsch ist nun Realität geworden: „Rivers Of Heresy“, das Debüt ihrer neuen Band Empire State Bastard, vereint Metal und Grindcore. Schlagzeug spielt kein geringerer als Ex-Slayer-Dummer Dave Lombardo. Dazu wettert Simon Neil mit viel Wut im Bauch gegen alles, was ihm in unserer Welt gerade gegen den Strich geht. Eine ziemlich laute Angelegenheit! Im November kommt die Band erstmals auf Deutschlandtournee.