Bild: Jimmy Fontaine
Happy Release-Day! Halestorm melden sich „Back From the Dead“. So lautet nämlich der Titel ihres mittlerweile fünften Longplayers. Wobei der mit knapp 38 Minuten Spielzeit gar nicht mal so „long“ ausfällt. Dafür haben es die elf Tracks aber in sich. Elizabeth „Lzzy“ Hale, ihr Zwillingsbruder Arejay Hale (Drums), Joe Hottinger (Gitarre) und Josh Smith (Bass) rocken mal wieder was das Zeug hält.
Die Stimmgewalt und Bandbreite der Sängerin und Gitarristin (diese Kombination findet man in der männerdominierten Rockmusik ja leider viel zu selten!) überzeugen, wie es nicht anders zu erwarten war, auf ganzer Linie. Und natürlich hält „Back From the Dead“ so einige Banger bereit, darunter „Wicked Ways“, die Vorabsingle „The Steeple“, „Bombshell“ sowie der Titeltrack, der das Album eröffnet. Zu großen Teilen in Zeiten des Lockdowns geschrieben und produziert, ist der „Vicious“-Nachfolger thematisch entsprechend geprägt. Frontröhre Lzzy erklärt dazu, dass die Songs Themen wie „seelische Gesundheit, Ausschweifung, Überleben, Erlösung, Wiederentdeckung tangieren – und wie man bei all dem den Glauben an die Menschheit nicht verliert.“ Als Produzent zeichnet übrigens Nick Raskulinecz verantwortlich, der schon mit den Foo Fighters, Alice in Chains und Mastodon zusammenarbeitete; Scott Stevens (unter anderem für Shinedown aktiv) war ferner als Co-Produzent involviert.
Wenn solch ein Album dabei heraus kommt, dann hatten der nervtötende Lockdown und die damit einhergehende Live-Abstinenz für Halestorm ganz offensichtlich auch eine gute Seite. „Back From the Dead“ geht ordentlich nach vorne – da hatte sich wohl eine ganz Menge Energie aufgestaut. Und die wird das Quartett demnächst auch live rauslassen. Im November diesen Jahres machen die Amis zusammen mit Alter Bridge und Mammoth WVH (Das Soloprojekt von Eddie Van Halens Sohn Wolfang) im Rahmen ihrer Europatour in Hamburg, Berlin, München und Köln Station. Dass Halestorm live einer Rock-Urgewalt gleichkommen, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Wer sich davon persönlich überzeugen möchte, findet die Tickets dafür zum Beispiel bei EVENTIM.