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Rock&Pop

Ein Song wie Heimkommen: Wolfgang Petry veröffentlicht „Mr bruche keiner“ – auf Kölsch

23.01.2026 von Felix Goth

Er gehört zu Köln wie der Dom oder der Heumarkt – und doch hat Wolfgang Petry sich diesen Blick zurück bislang aufgespart. Mit seiner neuen Single „Mr bruche keiner“, die heute erschienen ist, legt der Kultsänger erstmals eine Eigenkomposition in kölscher Mundart vor und schlägt dabei einen ebenso persönlichen wie nachdenklichen Ton an. 

Der Titel verbindet eine melancholische Rückschau auf ein bewegtes Leben mit einem offenen Blick nach vorn, getragen von jener rheinischen Bodenständigkeit, die Petry über Generationen hinweg zum Publikumsliebling gemacht hat. Dass der Song auf Kölsch entstanden ist, war für ihn weniger Experiment als logische Folge. „Ich denke schon mein ganzes Leben auf Kölsch und muss mir ständig alles übersetzen“, sagt Petry schmunzelnd. „Mittlerweile gefällt es mir richtig gut, kölsche Texte zu schreiben und geht wie von selbst.“

Die Stadt Köln spielt dabei eine zentrale Rolle. „Wenn ich nach Köln fahre, ist das wie ein Schalter, der sich umstellt! Ich bin sofort wieder da, wo mein Leben mit und in dieser Sprache begonnen hat“, erklärt der Sänger. Erinnerungen an erste Beatbands, frühe Freundschaften und musikalische Prägungen fließen ebenso ein wie ein reflektierter Blick auf das Älterwerden. „Man kann so viele Sachen selbst erledigen, doch meistens hat man zu viel Angst davor oder ist zu bequem. Gerne zu geben – das ist gut fürs Herz“, fasst Petry die Botschaft seines neuen Songs zusammen.

Nach dem Remake von „Verlieben, verloren, vergessen, verzeih’n“ gemeinsam mit der DFB-Frauen-Nationalmannschaft im vergangenen Sommer zeigt sich Wolfgang Petry nun so persönlich wie selten zuvor. „Köln ist einfach meine Heimatstadt. Hier darf ich Wolli sein. So wie ich bin.“ 


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