Sarah Louise Bennett/EBU
Packt das Popcorn aus, holt euch etwas Leckeres zu trinken und macht es euch vor dem Fernseher gemütlich! Morgen findet in Basel der 69. Eurovision Song Contest statt. Ab 21 Uhr wird das Event live im Ersten übertragen.
In den vergangenen Tagen gab es bereits zwei Halbfinale, in denen sich die Länder für das große Finale qualifizieren konnten. Nur „The Big 5“ und das Gastgeberland waren wie immer gesetzt. So mussten Deutschland, Italien, Großbritannien, Frankreich, Spanien und die Schweiz nicht im Vorentscheid antreten. Unter dem diesjährigen Motto „United By Music“ treten insgesamt 26 Länder gegeneinander an und kämpfen um die begehrte ESC-Krone. Für Deutschland gehen Abor & Tynna mit ihrem Song „Baller“ an den Start. Aber wen sehen die Buchmacher vorne und wer hat die besten Chancen auf den Titel? Wie immer wird vorab fleißig spekuliert.
Auf Platz eins sehen die Buchmacher Publikumsliebling KAJ aus Schweden mit „Bara Bada Bastu“. Mit einer Gewinnquote von 42% liegt die Gruppe mit ihrer unterhaltsamen und seit langen mal wieder schwedisch-sprachigen Single deutlich vor dem zweitplatzierten JJ aus Österreich mit „Wasted Love“, dessen Gewinnchance die Buchmacher bei 21% sehen. Auf Platz 3 liegt die französische Sängerin Louane mit „maman“.
Die Top 10 der Buchmacher sehen aktuell so aus:
1) Schweden – KAJ – „Bara Bada Bastu“
2) Österreich – JJ – „Wasted Love“
3) Frankreich – Louane – „Maman“
4) Niederlande – Claude – „Cest La Vie“
5) Israel – Yuval Raphael – „New Day Will Rise“
6) Finnland – Erika Vikman – „ICH KOMME“
7) Schweiz – Zoë Më – „Voyage“
8) Estland – Tommy Cash – „Espresso Macchiato“
9) Albanien – Shkodra Elektronike – „Zjerm”
10) Malta – Miriana Conte – „SERVING“
Bild 1: KAJ aus Schweden (Bild: Sarah Louise Bennett/EBU), Bild 2: JJ aus Österreich (Bild: Sarah Louise Bennett/EBU), Bild 3: Louane aus Frankreich (Bild: Sarah Louise Bennett/EBU), Bild 4: Claude aus den Niederlanden (Bild: Sarah Louise Bennett/EBU), Bild 5: Yuval Raphael aus Israel (Bild: Sarah Louise Bennett/EBU), Bild 6: Erika Vikman aus Finnland (Bild: Sarah Louise Bennett/EBU), Bild 7: Zoë Më aus der Schweiz (Bild: Alma-Bengtsson/EBU), Bild 8: Tommy Cash aus Estland (Bild: Sarah Louise Bennett/EBU), Bild 9: Shkodra Elektronike aus Albanien (Bild: Sarah Louise Bennett/EBU), Bild 10: Miriana Conte aus Malta (Bild: Alma-Bengtsson/EBU).
Für das deutsche Duo Abor & Tynna sehen die Buchmacher leider nicht viel Hoffnung auf den Sieg: Sie landen auf Platz 15 und damit im hinteren Mittelfeld. Abor & Tynna gewannen mit ihrer Single „Baller“ den deutschen Vorentscheid „Chefsache ESC 2025“, wo sie sich mit ihrer modernen Elektropop-Nummer gegen ihre Konkurrenz durchsetzen konnten. Angesichts der starken Beiträge der anderen Länder und der historisch schwierigen Position in den letzten Jahren sind die Chancen leider trotzdem gering, mit „Baller“ den ESC zu gewinnen – doch bei diesem Wettbewerb ist bekanntlich alles möglich. Es bleibt also spannend!
Anlässlich des ESC haben Abor & Tynna heute übrigens das Deluxe Album „Bittersüß (Baller Deluxe)“ veröffentlicht. Zusätzlich zu den bestehenden 16 Tracks sind darauf Akustik-Versionen von „Parallele Linien“, „Winnetou“, „Baller“ sowie eine ungarische Akustik Version zu finden. Zudem können sich ihre Fans auf Remixe von „Baller“ freuen – einer davon vom Producer nowifi, der andere von Abor höchstpersönlich. Im Herbst geht das Duo dann auf „Bittersüß Tour 2025“.