Screenshot YouTube @Apache 207 Screenshot YouTube @Apache 207
Hip-Hop

APACHE 207 startet mit „Angst“ ins neue Jahr – und enthüllt pikante Details

05.01.2021 von Ben Foitzik

2021 wird alles anders – nur einer bleibt gleich: Apache! Pünktlich zum Start ins neue Jahr droppte der Ludwigshafener Deutschrap-Häuptling seine neue Single „Angst“, in der er nicht nur sehr persönliche Dinge preisgibt, sondern auch Einblicke hinter die Kulissen der Marke Apache 207 gewährt. Dass man sich für Business-Anfragen bei Apache hinten anstellen muss, ist ja schon länger bekannt. Doch diese Zahlen lassen trotzdem aufhorchen: „Adidas, ich glaube, dass eure Leute vom Marketing sich verzählten – halbe Mio für ein ganzes Jahr ist für mich kein Grund persönlich zu reden“, deutet der Überflieger der vergangenen beiden Jahre an, was ein Deal mit ihm inzwischen wert ist – beziehungsweise was nicht.

Für einen Festival-Auftritt bekommt er dreihundert Tausend geboten, und auf keinen Fall soll er mehr „Hurensohn“ sagen – fordert zumindest sein Management mit Blick auf siebenstellige Werbedeals. Apaches Reaktion: „Was soll man zu so einem Hurensohn sagen?“

Apropos siebenstellig: Auch das Wettbieten der Plattenlabels wird in „Angst“ thematisiert. „Ein Jahr lang verhandelt und ich unterschrieb bei der Sony – bei Universal bot man mir leider nur siebenstellig, oh Shit.“ Oh Shit!?

Apache ist die Eins

All diese Insights kontrastiert Apache 207 zu knarzenden Beats mit einem eher melancholischen Refrain: „Man sagt, Apache ist die Eins, Baby. Doch ich wollte es nie sein, Baby“, zeigt sich der Rapper im Spannungsfeld zwischen Hype und Mios einmal mehr ein bisschen desillusioniert.

Hier ist das Musikvideo zum Song, das wie jedes seiner Videos wieder ganz großes Kino ist:

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