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Es ist der erste musikalische Vorgeschmack auf das neue Bausa-Album „100 Pro“, das noch in diesem Jahr erscheinen wird – und was für einer! In „Selfmade Babylon“ nutzen Bausa und sein Feature-Gast Bozza die Metapher vom verdorbenen Paradies, um die Schattenseiten des Künstlerlebens darzulegen: „Keine Ahnung, was ich soll mit diesem Hollywood-Scheiß, ich wär lieber wieder in Bietigheim auf Pommes Rot-Weiß“, rechnet Bausa mit der „Schattenwelt“ aus Ruhm und Reichtum ab. Und kündigt an: „Ich mach mich bald vom Acker, weil ich diese Welt nicht mehr brauch.“
Begleitet wird der neue Track von einem (ironischerweise) Hollywood-reifen Musikvideo: Darin sieht man Bausa in einem Steinbruch sieben Gräber ausheben, deren Kreuze er anschließend in Brand steckt. Eine erneute Anspielung aufs Anfang dieses Jahres angekündigte Karriereende des Rappers aus Bietigheim-Bissingen? Oder einfach nur ein Symbol für einen Aufbruch zu neuen Ufern?