Als Frau allein durch Afrika - wie gelingt das?
Eine Reise durch die Wildnis, in entlegene Dörfer und in die Slums der Townships, wo Menschen ihr Leben unter schwierigsten Bedingungen meistern. Einige haben große Verluste erlitten und ihre Trauer dennoch in Power verwandelt: Sipho erzählt von seiner Haft auf der Gefängnisinsel Robben Island. Francinah, eine aidskranke Mutter, überwand durch harte Arbeit schwere Krisen und traf die Liebe ihres Lebens. Elaine wurde mit 14 zwangsverheiratet, entkam aus eigener Kraft und arbeitet heute als Ärztin. Die Schwestern Nelly und Trisha wandeln Not in Tugend, kochen ohne Strom und fließend Wasser köstliche Menüs.
Voll Neugier, mit leichtem Rucksack - ohne feste Pläne und ohne Rückflugticket reist Kirsten Balbig mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch das südliche Afrika. Um sich ein Stück in die Seele eines jeden Landes einzuschwingen, lauscht sie gespannt: der Natur, den Tieren, vor allem aber den Menschen, die ihr begegnen.
Die Reise führt durch endlose Weiten der Namib-Wueste bis zur sagenumwobenen Skelettkueste und tief in die deutsche Kolonialvergangenheit. Am Kap der Guten Hoffnung erlebt sie Himmel und Hoelle in rasantem Wechsel. Mit dem Boot schippert sie durch das Okavango-Delta, wo sie auf Lowen und Krokodile trifft. Am Sambesi steigt sie spontan zu zwei fremden Frauen ins Auto, erlebt eine Odyssee durch Sambia und findet in einem kleinen Dorf überraschende Antworten auf die drängendsten Fragen ihres Lebens.