Klangvolle Serenaden in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin
Am 25. September um 19:00 Uhr lädt das Streichorchester der Neuen Philharmonie zu einem besonderen Konzertabend in die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin ein.
Unter der Leitung von Andreas Schulz erklingen drei Meisterwerke der Streichorchesterliteratur – von der heiteren Eleganz Mozarts über die leidenschaftlichen Klangwelten Piazzollas bis zur warmen, romantischen Fülle Tschaikowskis.
Den Auftakt bildet Wolfgang Amadeus Mozarts berühmte Serenade Nr. 13 für Streicher in G-Dur KV 525, besser bekannt als „Eine kleine Nachtmusik“. Kaum ein Werk der klassischen Musik verbindet Leichtigkeit, Anmut und musikalische Vollkommenheit so unmittelbar wie diese Serenade, die bis heute zu den beliebtesten Kompositionen Mozarts zählt.
Im Zentrum des Abends steht Astor Piazzollas „Die vier Jahreszeiten“ in einer Bearbeitung für Violine und Streichorchester. Der argentinische Komponist verbindet darin die Ausdruckskraft des Tangos mit virtuoser Konzertmusik. Als Solist ist Juan-Esteban Rendon an der Violine zu erleben, der die leidenschaftlichen, rhythmisch pulsierenden und zugleich lyrischen Klangfarben dieses Werkes zum Leben erweckt.
Den Abschluss bildet Peter Tschaikowskis Serenade für Streicher in C-Dur op. 48 – ein Werk voller Wärme, Eleganz und großer melodischer Kraft. Tschaikowski selbst schätzte diese Komposition besonders; sie verbindet klassische Formstrenge mit der emotionalen Tiefe der russischen Romantik.