Was wir tragen, wie wir heißen und wie wir erscheinen, beeinflusst, wie andere uns sehen und wo sie uns verorten. KLASSE untersucht, wie Klassismus Körper prägt – mental wie physisch – und welche Spuren gesellschaftliche Zuschreibungen hinterlassen. Gemeinsam mit vier Tänzer*innen erforscht die Choreografin Mandy Unger Zustände zwischen Erschöpfung, Rhythmus und Gemeinschaft.
Dabei geht es um Strategien der Anpassung ebenso wie um Momente des Widerstands: Wie schreiben sich gesellschaftliche Zuschreibungen in den Körper ein – und wie lassen sie sich aufbrechen? In KLASSE begegnen sich die unterschiedlichen Tanzkulturen Popping, Krump, Breaking und zeitgenössischer Tanz.
Begleitet von den Sounds von Joshua Lutz, der Mode von Lydia Kluge und der Szenografie von Chiara Stuto entsteht ein vielschichtiger Erfahrungsraum, in dem Bewegung, Sound und visuelle Erscheinung miteinander verschmelzen.
Auf der Suche nach neuen Narrativen der Selbstermächtigung taucht KLASSE in unterschiedliche visuelle Welten und körperliche Wirklichkeiten ein und fragt danach, wie Gemeinschaft entstehen kann, wenn Zuschreibungen ins Wanken geraten.
Ab 8 Jahren. Ohne Sprache.
Dauer: ca. 60 Minuten.
Akustische Reize: Laute Musik.