Wer findet, aktuellem Jazz fehlt Groove, sollte sich das Johannes Hamm Quintett anhören. Der Schlagzeuger und Bandleader studierte in Mannheim, Basel, Salvador da Bahia (Brasilien) und als DAAD Stipendiat in New York City. Dort entstand auch sein nun drittes Album als Bandleader mit dem Titel „Searching for Something“.
Johannes Hamm ist auf der Suche. Auf der Suche nach seiner eigenen Musik. Diese Musik ist stark vom Hardbop und Postbop inspiriert, wie er in New York gespielt wurde und auch immer noch gespielt wird. Aber auch Einflüsse von Rock, Funk und Hip-Hop sind zu erkennen.
Trotz der Einflüsse von Musikern wie Art Blakey, Cannonball Adderley, Herbie Hancock oder Roy Hargrove, versucht Johannes Hamm der Musik seine eigene Note zu geben. Es geht darum möglichst ehrlich die Musik zu machen, die einem gefällt. Das Quintett besteht aus jungen, aber erfahrenen Musikern, die alle ihre starke individuelle Sprache in die Musik einbringen. Der Saxophonist Jan Prax ist international gefragt und auch selbst als Bandleader aktiv, was sich in zahlreichen Preisen und Aufnahmen widerspiegelt.
Cole Palensky lebte lange Zeit in New York City und war dort unter anderem Mitglied des New York Jazz Youth Orchestra. In NYC lernten sich er und Johannes Hamm kennen.
Jan Prax – Altsaxophon
Cole Palensky – Tenorsaxophon
Paul Janoschka – Klavier
Jan Dittmann – Bass
Johannes Hamm - Schlagzeug