Wie definieren politische Systeme queere Identitäten? Wie haben sich die Vorstellungen von gesunden und kranken Körpern über das letzte Jahrhundert gewandelt? Kann man Wasser besitzen? Hat es heilende Kräfte? Ausgehend von Badeanstalten und Baderitualen in verschiedenen Regionen beschäftigen sich Marcus Peter Tesch und lynn t musiol mit dem Sichtbarwerden und Verschwinden queerer Körper und dem zwischen Privatinteressen und allgemeinem Grundrecht zunehmend umkämpften Element Wasser.
In einem Format aus Live-Podcast, Lecture Performance und Konzert des Soundkünstlers Roberto Maqueda werden die Grenzen zwischen hier und dort, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft immer poröser, fließen untrennbar ineinander. Gespeist aus Urban Legends, Badehaustratsch und historischen Fakten entwickelt sich eine noch unerzählte Geschichte des Wassers: ein Geflüster, ein Strömen, ein tropfendes Echo.