Country & Folk von traditionell bis modern
Country und Folk haben ihren Ursprung in der traditionellen Volksmusik verschiedener US-amerikanischer und europäischer Völker. Dennoch unterscheiden sich die beiden Genres deutlich voneinander. Wer an Country-Musik denkt, denkt vermutlich zuerst an Cowboy-Hüte und -Stiefel, Western-Gitarren, Banjos und Mundharmonikas. Das Bild von Folkmusik hingegen ist geprägt von Instrumenten wie Gitarre, Fidel, Dudelsack, Flöte und Akkordeon.
Diese Unterscheidung trifft im Wesentlichen zu, auch wenn sich die musikalischen Wege von Country und Folk durchaus hier und da kreuzen. Country Music stammt aus den USA, wo sie sich einst aus der Musik europäischer Zuwanderer entwickelte. Noch heute ist Nordamerika die Hochburg der Country-Musik. Aber auch in Deutschland, Europa und anderen Teilen der Welt haben sich viele Künstler dieser Musikart mit Erfolg verschrieben. Über die Jahre entstanden diverse Spielarten des traditionellen Country-Stils, etwa der meist akustisch gespielte Bluegrass, der poppige Nashville Sound, der Country Rock oder der noch härtere Southern Rock.
Folk vs. Country
Im Folk weht ein etwas anderer musikalischer Wind, wobei sich das Genre nicht ganz so einfach definieren lässt. So bestehen große Unterschiede zwischen dem häufig von politisch orientierten Singer-Songwritern dargebotenen American Folk und der in Europa beheimateten Folkmusik. Moderner Folk nimmt vielerlei Gestalten an. Aus dem weit verbreiteten Folkrock entstanden Ausprägungen wie Folk Metal oder der vom Punk inspirierte Anti-Folk. Zu den populärsten Formen zählt der Irish Folk, den nicht nur irische Formationen zelebrieren.
Ob klassisch oder modern, akustisch oder verstärkt – Fans lieben die mitreißenden Klänge, die Country und Folk auszeichnen.