Julia ist bereit, das ihr auferlegte Gesetz zu brechen und lässt ihren geliebten Licinius an den Ort, wo sie nachts ein Feuer bewachen muss. Die Vestalin, Priesterin der Göttin Vesta, widersetzt sich dem „heiligen Gesetz“ und dem Hohepriester als dessen Hüter. Julia folgt ihrer Liebe und damit der Natur des Menschen. Für die Oberste Vestalin hingegen ist die Liebe „ein barbarisches Monster“ und Feindin der Göttin Vesta, deren unaufhörlich brennende Flamme die keusch lebenden Vestalinnen zu schützen haben.