Nur selten passiert es, dass der Werdegang eines aus Deutschland stammenden Sängers und Musikers ausgerechnet in der Wiege der Popmusik, namentlich in England, beginnt – und sich daraus noch eine beachtliche Karriere auftut. Im Falle des talentierten Sängers Sebastian Schub – in Berlin-Spandau geboren, in Hamburg aufgewachsen – sollte die Ausnahme die Regel bestätigen. So ging ebendieser mit jungblutigen 15 Jahren für ein Auslandssemester nach England und kehrte ganz nach waschechter Wanderlust-Manier nie richtig zurück.
Bereits als Kind ausgebildet an der Jugend-Oper- Akademie, verschlug es Sebastian Schub als Teenager zuerst in die Welt des Musicals, um folglich nach dem Schulabschluss Schauspiel in London zu studieren. Die Musik schlich sich währenddessen als glücklicher Groschen in sein Studentenleben: Als Kneipen- und Straßenmusiker bewältigte Schub die monatliche Zahlung der hohen Miete in der britischen Hauptstadt. Aus einer Notwendigkeit und einem praktischen Nebenverdienst formte sich nach und nach sein Lebensinhalt. Die Schauspielerei wurde Nebendarsteller in Schubs kreativem Schaffen. Zuerst waren es Coverversionen. Erste eigene Songs schrieb Sebastian Schub aus Pragmatismus, um einen Gig in einem hippen, angesehenen Pub zu bekommen. Hieraus entstanden seine einzigartigen, gefühlvoll-rauen Eigenkompositionen. Schon bald machte sich der Hamburger mit der Bariton- Ausnahmestimme einen Namen in der umtriebigen Singer-Songwriter-Szene Londons. Einige Jahre später erschien dann seine Single „Sing like Madonna“, in welcher der Sänger und Multiinstrumentalist das ständige Ringen um Aufmerksamkeit in überfüllten Bars mit den Lyrics „Don’t want to look at the stars/I want them looking at me“ gekonnt auf den Punkt bringt. Doch dieser Kampf um Interesse und Beachtung sollte sich für ihn auszahlen: Zuvor hatte der Sänger und Musiker einen Vertrag bei Universal Music unterschrieben. Dieser Single verdankt Schub heute seinen Durchbruch. Bislang wurde sie weltweit mehr als 85 Millionen Mal gehört. So entstand die Erfolgsgeschichte eines einstigen Straßenmusikers, der bei der größten Plattenfirma weltweit unterzeichnete. Im Juni 2025 veröffentlichte Schub seine gleichnamige EP, die sein Können weiter zur Schau stellte und der Welt weismachte: Hier kommt jemand Besonderes! „One to watch“, so kürte auch The Guardian Sebastian Schub nur ein Jahr nach seiner Debütsingle.
Inzwischen ist im Juli 2026 die erste Singleauskopplung seit der „Sing like Madonna“-EP erschienen, in der Schub seine Vielseitigkeit unter Beweis stellt: Der Song kommt mit einer berauschenden, lockeren Freude daher. In „kiss of life (you’re kinda magical)“ singt Schub von der Euphorie des Verliebtseins und dem Optimismus, der mit einhergeht. Getrieben von den bunten Farben des Geliebt-Fühlens, brachte es Schub bereits sowohl auf die Bühnen renommierter Festivals wie Reeperbahn Festival, Great Escape und Eurosonic als auch in TV-Sendungen wie Late Night Berlin und Inas Nacht. Zuletzt spielte Sebastian Schub ausverkaufte Shows in Manchester, Newcastle, Cardiff, Paris sowie London. Im Mai 2025 war er für vier Termine auf Deutschlandtournee, auf die nun drei neue Termine diesen Oktober in Berlin, Hamburg und Köln folgen. Nach mehr als zehn Jahren in London kehrt der gebürtige Hamburger so regelmäßig in seine Heimat zurück. Man nenne es Homecoming.