Grönland ist für Markus Lanz weit mehr als ein Reiseziel. Es ist ein Ort der
Grenzerfahrungen, der intensiven Naturbeobachtung und der Begegnung mit einer
Kultur, die unter extremen Bedingungen existiert. „Ich schleppe immer unglaublich viel
Krempel mit mir herum, darunter zwei Kameras und mehr als ein halbes Dutzend
Objektive. Allein das Teleobjektiv wiegt fünf Kilo, und ich habe mich oft gefragt, warum
ich mir das eigentlich antue. Aber dann taucht in diesem fast unwirklichen Winterlicht
plötzlich ein Eisbär auf – und die Quälerei ist vergessen“, beschreibt er seine
Motivation.
Seine ZDF-Dokumentation „Sehnsucht Grönland“ (2010) begeisterte knapp vier
Millionen Zuschauer. Für National Geographic veröffentlichte er 2014 den Bestseller-
Bildband „Grönland – Meine Reisen ans Ende der Welt“, basierend auf rund 20.000
Fotografien. Das Werk zeichnet ein eindrucksvolles Porträt der Arktis – ihrer
überwältigenden Schönheit ebenso wie ihrer Fragilität – und gibt zugleich persönliche
Einblicke in das Leben der Inuit. Seine Erlebnisse präsentierte Markus Lanz in den
vergangenen Jahren auch auf der Bühne.
Im Jahr 2026 steht Grönland mehr denn je im Fokus der internationalen
Aufmerksamkeit. Klimawandel, Rohstoffvorkommen und geopolitische Interessen
rücken die größte Insel der Welt zunehmend in den Mittelpunkt globaler Diskussionen.
Mit der Multivisionsshow „Grönland – Meine Reisen ans Ende der Welt“ erwartet das
Publikum ein eindrucksvoller Abend, der gleichermaßen fasziniert, berührt und zum
Nachdenken anregt. Erstmals ist Markus Lanz mit seiner aufwendig produzierten
Multivisionsshow live in der Elbphilharmonie zu erleben. Großformatige
Naturaufnahmen, bewegende Begegnungen und persönliche Einblicke eröffnen dem
Publikum eine außergewöhnliche Perspektive auf eine Region zwischen spektakulärer
Schönheit und extremen Lebensbedingungen – und auf ihre wachsende globale
Relevanz.