Bandgeschichte
Die KEIMZEIT Bandgeschichte begann 1982 in Lütte, einem kleinen Ort in der Nähe von Potsdam.
Die Geschwister Norbert, Hartmut, Marion und Roland Leisegang gründeten die Band zunächst unter
dem Namen „Jogger“. 1982 erfolgte dann die Geburtsstunde von „KEIMZEIT“. Sänger Norbert Leisegang
beginnt deutsche Texte zu schreiben und Songs zu komponieren. Stilistisch für KEIMZEIT: typischer Bluesrock
mit spezieller Note und oft bereichert mit poetischen Texten.
Bis Mitte der 90-er Jahre sind Konzerte mit fünf Stunden Spieldauer keine Seltenheit. Zum Repertoire gehören
neben vielen eigenen Songs auch Klassiker der internationalen Blues- und Rockmusik.
KEIMZEIT nimmt 1989 in den Studios der Berliner Nalepastrasse das Album "Irrenhaus" auf. Dieses erscheint
Anfang 1990 beim Westberliner Label "Hansa". Bereits ein Jahr später kommt „Kapitel Elf“ auf den Markt.
1993 kam dann das dritte Album „Bunte Scherben“ mit dem Hit „Kling Klang“. Das Album schaffte den Sprung
in die deutschen Albumcharts. 1995 wurde das Studioalbum „Primeln & Elefanten“ und ein Jahr später eine
Doppel-CD mit Live-Aufnahmen von sechs verschiedenen Konzerten unter dem Titel „Nachtvorstellung - Live“
veröffentlicht. Bis 1997 spielt die Band rund 100 bis 120 Konzerte pro Jahr.
Für die Produktion des fünften Studioalbums gestaltete sich die Produzentensuche zunächst schwer.
Die Band möchte einen neuen Sound finden und nicht einfach im bisherigen Stil weitermachen.
Mit Franz Plasa (Selig, Echt, Udo Lindenberg) beginnt dann eine langjährige Partnerschaft und Freundschaft.
Anfang 1998 geht er mit der Band in die Brüsseler ICP Studios. Plasa wird bis 2005 drei Studioalben mit
KEIMZEIT produzieren.
Musikalisch beginnt in Brüssel eine neue Epoche für die Band. Album und Tournee "Im elektromagnetischen Feld"
starten im Mai 1998. Das Album landet in den Charts und die Tour geht bis ins Jahr 1999. Nicht alle Freunde und
Fans der Band folgen hier, für einige ist die sprichwörtliche Party zu Ende. Andere wiederum entdecken erst mit
diesem Album die Band.
Im Rahmen der Aufnahmen lernt die Band auch den Hamburger Graphikdesigner, Fotografen und Musiker
Walter Thielsch (Palais Schaumburg) kennen. Er gestaltet das Layout des Albums sowie sämtliche Graphiken
und Drucksachen. Er bleibt der Band bis zu seinem Tod im Jahre 2011 verbunden.
Im Herbst 1999 geht die Band erneut nach Hamburg, um ein weiteres Album mit Plasa in den Hamburger
H.O.M.E. Studios aufzunehmen. Die Tournee zum neuen Album „smart und gelassen warten“ beginnt im
Juli 2000 in Hamburg und allein zwischen September und Dezember finden über 60 Konzerte statt.
2001 kommt eine Anfrage von Udo Lindenberg. Er plant Konzerte unter der Überschrift "Rock gegen rechte Gewalt"
und möchte KEIMZEIT gern mit auf der Bühne haben. Die Band lässt sich nicht lange bitten und wird im Rahmen
der Konzerte u.a. neben Lindenberg, Nena, Die Prinzen oder Ben Becker auftreten.
25 Jahre KEIMZEIT heißt es in 2007 und Ende des Jahres waren es dann 75 Konzerte.
"Stabile Währung Liebe" erscheint als 9. Studioalbum 2009 auf dem eigens gegründeten Label Comic Helden.
Erstmals spielt KEIMZEIT auf der Kogge "Wissemara" während der Rostocker Hanse Sail.
2010 beginnt ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg. Im Jahr 2014 wird das
dazugehörige Album „Zusammen“ veröffentlicht. Ebenfalls in 2014 feiert das Ballettstück "KeimZeit" Premiere
im Theater Gera. Choreographin Silvana Schröder inszeniert das Stück auf Grundlage von 28 KEIMZEIT Songs.
Die Band spielt live auf der Ballett-Bühne und das Stück erlangt große Popularität. So sind innerhalb weniger
Tage alle 8 angesetzten Vorstellungen im Großen Haus zu Gera ausverkauft. Bis Anfang 2021 werden über 30
Aufführungen in Gera, Altenburg, Erfurt und Dresden realisiert.
Das im Jahr 2015 von Andreas "Spatz" Sperling produzierte Album "Auf einem Esel ins All" schafft es auf Anhieb
in die deutschen Albumcharts und die Tournee dazu umfasst rund 60 Konzerte.
2016 spielt KEIMZEIT erstmals im tiefst gelegenen Konzertsaal der Welt. Dieser befindet sich in knapp 700 Metern
Tiefe im Bergwerk "Glückauf" in Sondershausen.
2018 steht dann ganz unter der Überschrift "Ins Irrenhaus und zurück". Im Mittelpunkt der Konzerte steht das
KEIMZEIT Album "Irrenhaus". Sämtliche Titel daraus werden bei den Konzerten gespielt und dazu natürlich best-of.