Es gibt Konzerte, die man hört.
Und es gibt Abende, die einen vollständig absorbieren.
Der Auftritt von Bill Laurance in der Centralstation gehörte ohne Zweifel zur zweiten Kategorie.
Bereits die ersten rund vierzig Minuten machten klar, dass hier kein gewöhnliches Konzert stattfinden würde. Laurance spielte frei – ohne Netz, ohne erkennbare dramaturgische Sicherheitsleine. Was zunächst wie tastende Fragmente begann, entwickelte sich zu einem hypnotischen Strom aus Motiven, rhythmischen Versch...