Die Semperoper gilt als eines der schönsten Theaterhäuser der Welt, und zugleich verbindet sich mit ihr der Weltruf künstlerisch hochkarätiger Leistungen, der sowohl vom Ensemble des Hauses wie auch durch die zahlreichen internationalen Gäste getragen wird. Hier spielt die Sächsische Staatskapelle Dresden - seit über 460 Jahren eines der traditionsreichsten Orchester der Welt. Den Sächsischen Staatsopernchor gründete 1817 Carl Maria von Weber. Mit zahlreichen Uraufführungen wie Richard Wagners "Rienzi", "Der Fliegende Holländer" und "Tannhäuser" wurde hier Operngeschichte geschrieben. Untrennbar ist außerdem die Verbindung zu Richard Strauss, denn neun seiner Bühnenwerke wurden in Dresden uraufgeführt, darunter "Salome", "Der Rosenkavalier" und "Elektra".
Tradition und Moderne gehen seit Jahrhunderten in der Semperoper Hand in Hand – eine faszinierende Mischung, die durch die verschiedenen Intendanzen jeweils ihre ganz eigene Färbung bekam.
Getanzt wurde schon immer in der Barockstadt, und seit Carl Maria von Weber existierte auch ein fest engagiertes Ballettensemble, das in den zwanziger Jahren zur ersten künstlerischen Blüte kam. Seit 2006 prägt der kanadische Ballettdirektor Aaron S. Watkin die künstlerischen Akzente, indem er seine Vision, den Abbau der Grenzen zwischen klassischen und zeitgenössischen Tanzstilen, in fantastischen Choreografien umsetzt. Mit einem neuen, aufregenden Repertoire auf der Basis von traditionellen Handlungsballetten, modernem Tanz und mit erstrangigen Solisten aus der ganzen Welt setzt er auch in der internationalen Ballettszene neue Maßstäbe.
Die Semperoper Dresden befindet sich im historischen Altstadt-Zentrum. "Semper 2" (Probebühne), die neue Spielstätte der Semperoper Dresden, befindet sich hinter der Semperoper auf der Elbseite.