Zweistimmiger Gesang und Akustikgitarren bilden die Basis für die Musik von Sarah Julia. Das Duo aus den Niederlanden besteht aus den Schwestern Sarah und Julia Nauta. Mit eindringlichen Songs zwischen Indie, Folk und Pop machen sie seit 2024 in der Musikwelt von sich reden. „Cairngorms“ lautet der Titel ihrer ersten Single, enthalten auf der Debüt-EP „How Do We Go Back To Being Normal?“, die im April desselben Jahres erscheint. In ihrem Heimatland sind Sarah und Julia bereits seit Langem aus TV-Serien und Filmen bekannt. Nun machen sie sich als frischgebackene Singer-Songwriterinnen daran, den Rest Europas zu erobern.
Aufgewachsen sind Sarah und Julia Nauta in Rotterdam; später zieht es sie in die Hauptstadt Amsterdam. Von dort beginnen sie unter dem Namen Sarah Julia ihre Musikkarriere. Inspiration finden sie bei Sängerinnen wie Phoebe Bridgers oder Joni Mitchell. Mit ihren Stimmen, die einen verblüffend ähnlichen Klang besitzen, erzeugen sie wunderschöne Harmonien, untermalt von melodiösen Instrumentals. Live werden Sarah Julia von zwei weiteren Musikerinnen unterstützt; mitunter zusätzlich von einem Schlagzeuger. Und Liveerfahrung konnten die Schwestern seit ihrem musikalischen Einstand 2024 bereits reichlich sammeln. Neben Auftritten in ihrer Heimat können sie zum Beispiel Auftritte in Belgien, Frankreich und dem UK vorweisen. Auch das Reeperbahnfestival in Hamburg hat es auf den Tourplan des Duos geschafft.
Sarah Julia fragen: „How Do We Go Back To Being Normal?“
Mit diversen Live-Shows und dem Erscheinen ihrer ersten EP „How Do We Go Back To Being Normal?“ haben Sarah Julia 2024 zu ihrem Jahr gemacht. Gleich im Januar debütieren sie mit „Cairngorms“, benannt nach einem Nationalpark in Schottland, durch den sie als Kinder mit ihrem Vater gewandert sind. Es ist ein autobiografisches Lied voller Nostalgie, begleitet von einem in ebenjenem Park gedrehten Musikvideo. Im Februar legen sie Single Nr. 2, „Mount Fuji“, vor, deren Lyrics von einer japanischen Geschichte inspiriert sind. Weitere zwei Monate später fragen Sarah Julia mit ihrer EP „How Do We Go Back To Being Normal?“. Das Minialbum enthält „Cairngorms“ und „Mount Fuji“ sowie die Tracks „Thoughtless Man“ und „Conspiracy Theorist“. Während Ersterer von einem egozentrischen männlichen Zeitgenossen handelt, geht es in Letztgenanntem um Verschwörungstheorien und die Unsicherheit darüber, was wahr ist und was nicht: „I’m half a realist, half a conspiracy theorist“, so eine Liedzeile.
In ihren poetischen Storytelling-Lyrics fangen Sarah Julia Momente ihres Lebens und damit verbundene Emotionen ein. Wann immer sie die Lieder singen oder auf der Bühne performen, führen sie diese Momentaufnahmen an jene Punkte in ihrer Biografie zurück. Die Songs auf „How Do We Go Back To Being Normal?“ erzählen vom Prozess unabhängig zu werden, davon, mit unvorhergesehenen Veränderungen umzugehen und von der Erkenntnis, dass es besser ist, sich auf sich selbst zu besinnen, um weiterzukommen, statt darauf zu hoffen, dass sich das Gegenüber (etwa der „Thoughtless Man“) ändert. Textlich pendeln Sarah Julia zwischen Kindheit und Erwachsensein; musikalisch schaffen sie eine Balance zwischen verschiedenen Einflüssen und Stilen und kreieren damit etwas ganz eigenes. Man darf gespannt sein, was die talentierten Schwestern noch alles zu erzählen haben.