Bild: Lucas Creighton
Zach Bryan ist und bleibt ein Künstler der großen Gefühle und der klaren Worte. Mit „With Heaven On Top“ legt der US-Singer-Songwriter nun sein neues Studioalbum vor, ein Werk, das tief im Americana-Sound verwurzelt ist und von der erzählerischen Kraft lebt, die ihn in den vergangenen Jahren zu einer der prägenden Stimmen des modernen Country gemacht hat. Entstanden ist das Album in Tulsa, Oklahoma, wo Bryan die 25 Songs nicht nur schrieb und aufnahm, sondern auch selbst produzierte.
Musikalisch bewegt der Langspieler zwischen traditionellem Country und Heartland-Rock, erinnert stellenweise an den großen Tom Petty. Treibende Gitarrenstücke wie „Appetite“ stehen neben ruhigen, nachdenklichen Momenten wie „Say Why“, während Songs wie „Santa Fe“ mit warmen Southern-Farben und Mandolinenklängen spielen. Besonders persönlich wird es in „Plastic Cigarette“, in dem Bryan von verlorener Nähe erzählt. „Miles“ hingegen richtet den Blick nach innen und kreist um Schuld, Selbstreflexion und innere Zerrissenheit.
Bereits am 12. Januar folgt mit „With Heaven On Top (Acoustic!)“ eine reduzierte Akustikfassung des Albums. Auf Instagram erklärte Bryan dazu offen, warum er diesen Schritt ging: „There’s mistakes and I didn’t redo any of them“, schrieb er über die bewusst roh gehaltenen Aufnahmen, die ohne Nachbearbeitung entstanden sind – als direkte Antwort auf Kritik an vermeintlicher Überproduktion.
Im März 2026 startet Zach Bryan mit seiner Band eine umfangreiche Welttournee mit mehr als 40 Terminen. Für Deutschland ist eine Show am 31. Mai in der Berliner Waldbühne angekündigt, mit Ben Howard und Keenan O’Meara als Support. Der Vorverkauf ist gestartet.