Bild: Rockstar Games
Zwei der bekanntesten Namen der französischen Electro-Szene machen erstmals gemeinsame Sache: Justice und Gesaffelstein haben mit „Pusher“ ihre erste Kollaboration veröffentlicht. Der rund siebenminütige Instrumentaltrack ist Teil des offiziellen Soundtracks zum kommenden Videospiel „Grand Theft Auto VI“, für das Justice den Original-Score komponiert haben. Am 11. Dezember 2026 erscheint die Musik auch als eigenständiges Album unter dem Titel „Grand Theft Auto VI: Original Score“.
Wer den Sound von Justice und Gesaffelstein kennt, dürfte bei „Pusher“ ziemlich schnell auf seine Kosten kommen. Treibende Percussion, düstere Synthesizer und ein stetig wachsender Spannungsbogen prägen den Track, der stellenweise an Justice-Songs wie „Stress“ oder „Generator“ erinnert. Dazu kommen die harten, industriell geprägten Electro-Sounds, für die Gesaffelstein bekannt ist. Das Ergebnis klingt wie der Soundtrack zu einer Verfolgungsjagd, bei der man besser nicht auf die Bremse tritt.
Für Justice ist „Pusher“ bereits die zweite Veröffentlichung aus dem kommenden „GTA VI“-Soundtrack. Mitte Oktober erschien mit „Flowers In a Hurricane“ eine erste Single, auf der das Duo mit SZA, Tame Impala und King Gizzard & The Lizard Wizard zusammenarbeitet. Der ungewöhnliche Genre-Mix schaffte es sogar in die US-amerikanischen Billboard Hot 100 und bescherte King Gizzard & The Lizard Wizard ihren ersten Eintrag in den Singlecharts.
Hinter dem Projekt steckt eine umfangreiche Zusammenarbeit mit Entwicklerstudio Rockstar Games. Justice wurden laut Ankündigung persönlich für die musikalische Gestaltung des Spiels ausgewählt. Statt lediglich Songs für die Radiosender innerhalb der Spielwelt beizusteuern, komponierten Gaspard Augé und Xavier de Rosnay einen Original-Score, der sich dynamisch an das Spielgeschehen anpassen und die Geschichte der Hauptfiguren Jason und Lucia begleiten soll.
„Das Spiel ist geografisch und thematisch so umfangreich, dass uns von Anfang an klar war, dass auch die Musik eine große Bandbreite an Emotionen, Genres und Klangfarben abdecken musste“, erklärt Justice-Mitglied Xavier de Rosnay. Bei der Komposition hätten sie die Freiheit gehabt, unterschiedliche musikalische Ideen auszuprobieren.