Bild: Ramiro Almeida
So schön kann Weltschmerz klingen! Newcomer Sharaktah meldet sich nach Kollabos mit Clueso und Edo Saiya im vergangenen Jahr jetzt mit einer eigenen Single zurück. „Tausend Teile“ heißt der Song, der mit seiner Mischung aus E-Gitarren-Samples und HipHop-Drums soundmäßig voll am Puls der Zeit ist.
Halb gesungen, halb gerappt legt der norddeutsche Musiker sein Herz auf den Tisch, macht sich gefühlsmäßig nackt. Und das geht unter die Haut: „Die Welt bricht mich in tausend Teile, sie wollen nicht wissen, wer ich bin / betrink mich nur um mal zu weinen, ansonsten hört ja keiner hin“, singt er im Refrain – vielleicht nicht der richtige Weg, mit all der Unsicherheit und dem ständigen Krisenmodus umzugehen, aber definitiv ein Statement, das dazu auffordert, genauer hinzuschauen. Und zwar gerade bei denen, die nicht aktiv um Hilfe bitten, sondern mit selbstzerstörerischem Verhalten auf sich aufmerksam machen.
Nachdem Sharaktah mit „Almost Home“ bereits eine erste EP veröffentlicht hat, sind wir definitiv gespannt, was da in näherer Zukunft noch so auf uns zukommt. Ganz sicher ist: Bereits im Sommer kann man den jungen Musiker bei mehreren Gelegenheiten live erleben. Mehr Infos findet ihr zum Beispiel bei EVENTIM.