Bild: Feinstein
Vor beinahe genau 60 Jahren hat Bob Dylan mit „Mr. Tambourine Man“ einen der ganz großen Songs seines Schaffens veröffentlicht – so maßgeblich, dass Robert Zimmerman selbst längst als Tambourine Man bezeichnet wird, wenn es um die Suche nach Synonymen geht. Und dieser Umstand hat dafür gesorgt, dass sich die Nachlassnehmer von US-Journalist Al Aronowitz über einen unerwarteten Geldsegen freuen dürfen.
Der hatte nämlich die originalen Textblätter neben anderen Devotionalien in seiner privaten Sammlung – und die wurden jetzt bei einer Versteigerung veräußert. Und brachten brachten spektakuläre 508.000 US-Dollar ein. Ordentlicher Preis für zwei vergilbte Blätter Schreibmaschinenpapier. Aber eben auch ein Zeitzeugnis des Werkes eines der schaffenskräftigsten Songwriter unserer Epoche. Mehr über die Provenienz der Blätter könnt ihr auf der Seite des Auktionshauses lesen.
Wenn auch bereits in den Sechzigern veröffentlicht, war der Song auch Teil der letzten Veröffentlichung Dylans. Im vergangenen Spätsommer erschien „The 1974 Live Recordings“, das auf satten 27 CDs über 417 bisher unveröffentlichte Live-Aufnahmen beinhaltete. Wir berichteten darüber. Am 27. Februar startet dann endlich auch „A Complete Unknown“ in den deutschen Kinos, die neue Film-Biographie des legendären Künstlers mit Timothée Chalamet in der Hauptrolle. Erst im vergangenen Herbst war Dylan in Deutschland zu sehen.