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Rock

Unser TourTalk-Interview beweist: SCHMUTZKI haben „Mehr Rotz als Verstand“!

30.08.2018 von Ben Foitzik

Zu jung, um alt zu werden, aber zu alt, um jung zu sterben: die Stuttgarter (Pop)Punkrocker Schmutzki melden sich am 14. September mit ihrem neuen Album „Mehr Rotz als Verstand“ auf der Weltbühne zurück – und gehen mit ihrem verrotzten neuen Baby dann ab Mitte Oktober auf große Tour. Tickets dafür bekommt ihr hier.

Mit dem folgenden Track vom neuen Album könnt ihr euch gleich schon mal auf den Wahnsinn einstimmen. Uns deucht: Da stehen uns feuchtfröhliche Konzertabende bevor! 

SCHMUTZKI packen den Schmutz aus

Auf so ’ner Tour, da passieren bestimmt schräge Dinge. Vor allem, wenn es sich um eine Tour der drei selbsternannten Spackos Dany Horowitz, Flo Hagmüller und Sänger Beat Schmutz handelt, der der Band Schmutzki ihren Namen gab. Also haben wir die Jungs mal mit unseren TourTalk-Fragen konfrontiert, um ihnen ein paar wilde Storys von „on the road“ zu entlocken. Lest, was da bei herausgekommen ist!


"Das Ekligste ist bei uns Dauerzustand"

[ SCHMUTZKI ]

 


Schmutzki, was war euer peinlichster Tour-Moment aller Zeiten?

Wir wurden einmal ganz am Anfang zu einer Veranstaltung eingeladen, wo es aus organisatorischen Gründen nicht möglich war live zu spielen. Also dachten wir, machen wir Musik vom Band und Gesang plus ein paar Trommeln fürs echte „Live-Feeling“. Leider waren die Trommeln so laut, dass wir die Musik vom Band nicht mehr hören konnten, sodass Beat und seine Trommler komplett neben der Musik spielten und sich total zum Affen machten. Nie wieder Playback!

Erzählt uns von eurem ekligsten Essenserlebnis auf Tour.

Das Ekligste ist bei uns Dauerzustand: Danys bier- und schweißgetränkte Shirts, die über einem Autositz zum Trocknen liegen und in die man sich grundsätzlich mit schrecklichem Übelkeits-Kater hineinsetzt.

Wo hattet ihr den epischsten Tour-Hangover aller Zeiten und was war passiert?

In einer Bar in Köln kam Beat irgendwann morgens um 3 Uhr vom Klo und sagte nur „Oh, da hätte ich ja auch gleich noch pissen gehen können...“ Dann ging er nochmal zurück... und danach ging's noch drei Stunden weiter... am nächsten Morgen entstand das Foto, das auf dem Cover unseres kommenden Albums „Mehr Rotz als Verstand“ abgebildet ist.

Bild: Bäm Records

Wie nervös seid ihr vor einer großen Tour, gerade auch mit neuen Songs im Repertoire? Oder überwiegt einfach die Vorfreude?

Es wird immer schlimmer! Und neue Songs machen es auch nicht besser. Aber: Die schlechtesten Konzerte spielst du, wenn du nicht aufgeregt bist. Und: Es gibt kein besseres Gefühl, wenn sich das Adrenalin vom Lampenfieber mit dem Endorphin einer guten Show vermischt!

Habt ihr euch schon mal beim Abrocken auf der Bühne verletzt?

Dany verletzt sich relativ häufig. Einmal hat er sich blutige Knie geholt, weil Teile der Bühne mit Schmirgelpapier ausgelegt waren und er auf den Knien rutschen wollte. Und ein anderes Mal ist er beim dritten Song umgeknickt und hatte eine tennisballgroße Schwellung am Fuß. Und ein weiteres Mal wollte er stagediven, aber niemand hat ihn gefangen. Natürlich wurde jeweils zu Ende gespielt!

Womit wurdet ihr auf der Bühne schon alles beworfen?

Mit Bechern, Schuhen, Unterhosen, Handys... allem Möglichem. Einmal wurde Dany mit einem Döner beworfen und hat ihn spontan aufgegessen.

Wurdet ihr schon mal von der Bühne gebuht? Was war da los?

Nicht wirklich. Auf unserer ersten Tour mit Wizo gab's manchmal ein paar Buhs am Anfang unseres Sets, aber die sind dann immer im weiteren Verlauf verstummt. Wahrscheinlich haben wir immer genug Mitleid erzeugt...

Hattet ihr schon mal eine Panne am Arsch der Welt?

Uns ist mal ein Reifen auf der Autobahn geplatzt. Zum Glück haben wir keine Ahnung von Autos und waren komplett hilflos, Empfang hatte auch niemand. Nach drei Minuten kam zufällig ein Abschleppwagen vorbei, der uns innerhalb von einer Stunde abgeschleppt, neue Reifen aufgezogen und eine Runde Bier in seiner Werkstatt ausgegeben hat.

Was war das unvergesslichste Erlebnis, das ihr je auf Tour hattet?

Wie uns Monchi von Feine Sahne Fischfilet innerhalb von zehn Minuten komplett betrunken und willenlos gemacht hat. Das grenzte an Vergewaltigung.

Was war die sonderbarste Form der Bezahlung, die ihr mal für einen Gig erhalten habt?

Wir haben mal ein Snowboard bekommen... und sind natürlich auch mal schön um die Gage geprellt worden... und haben mal 1,5 Kilo Wurst mit nach Hause nehmen müssen...

Habt ihr ein besonderes Ritual vor der Show?

Nichts Aufregendes. Das Ritual ist eher, zu versuchen nicht zu viel zu trinken.

Wie viele Gratis-Schnäpse hat euch das Kap Tarmentoso in Stuttgart versprochen, damit ihr eine Liebeserklärung an die Kneipe auf Euer neues Album packt?

Null. Das ist die beste Bar der Stadt, die sind nicht auf uns angewiesen!

Na dann auf in die Pinte!

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