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Electro

SPOTLIGHT46/15: TÜSN

12.11.2015 von Ben Foitzik

Vorhang auf für ein ominöses Schattenkabinett, das uns mit seinem Debütalbum „Schuld“ auf einen musikalischen Sühnetrip durch die finsteren Fahrwasser der eigenen Seele entführt. Vorhang auf für Tüsn, eine der spannendsten deutschen Bands seit langem!

Spannend zum einen natürlich aus musikalischer Hinsicht. Mit seinen ersten Songs „Schwarzmarkt“ und „Zwang“, die seit Ende 2014 bzw. Anfang 2015 durch die Szene geistern, hat das Berliner Trio für ordentlich Furore gesorgt – weil sie schlichtweg anders sind als alles, was man vorher in der deutschen Musiklandschaft gehört hat. Doch: Wovon sprechen wir überhaupt? Was ist anders am Tüsn-Sound?

TÜSN - Schwarzmarkt

Die andere spannende Komponente dieser Berliner Band ist die mysteriöse nebulöse Aura, die sie umweht. In sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter sucht man Tüsn bislang noch vergebens, und auch auf tuesn.de erfährt man nicht viel über die Hintergründe dieser faszinierenden Band. Die drei Berliner treten bewusst in den Hintergrund lassen ihre Musik sprechen. Und wie: „Flute mich, mach mich leichtgläubig. Mach dich reich an mir, verglüh mich grell, bis der Rand zerfällt. Der die Zeit verliert, paralysiert, ganz irritiert, bis der Wille bricht“, heißt es in „Zwang“. Klingt schräg? Nicht halb so schräg wie das fantastische Musikvideo zum Song, das kein Geringerer als Zoran Bihac inszeniert hat, der schon für deutsche Superstars wie Rammstein, Grönemeyer und Die Fantastischen Vier gearbeitet hat. Von den anderen fantastischen Kunst-Videos zu „Schwarzmarkt“ und dem ultraschrägen „Hannibal“ ganz zu schweigen.

Das Tüsn-Debütalbum „Schuld“ erscheint zwar erst am 12. Februar 2016, doch bereits im Dezember dieses Jahres werden Snöt, Tomas und Daniel ihren Sound bei einigen Deutschland-Dates (siehe unten) live ans Volk bringen. Dass sie auch live ein einzigartiges Erlebnis ist, haben Tüsn im Sommer beispielsweise auf so unterschiedlichen Festivals wie Rock am Ring oder dem Melt! bewiesen.

TÜSN – Zwang

„Jeder sucht nach etwas, das er nicht finden will,“ behauptet Snöt in „Schwarzmarkt“. Kann sein, doch in diesem Fall muss man ganz klar sagen: Tüsn ist keine Band, die du findest. Tüsn ist eine Band, die dich findet. Und mit ihren schwarzen Greifern nicht mehr loslässt.


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