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Rock

The Rolling Stones bringen Re-Issue von „Black And Blue“ raus – neues Album bald?

25.09.2025 von Nicole Pietzsch

Da schlägt das Fanherz höher: The Rolling Stones bringen „Black and Blue“ aus dem Jahr 1976 in einer Neuauflage raus. Release-Date ist der 14. November. Neben einfachen CD- und Vinyl-Ausgaben wird es die neu abgemischte Version des bahnbrechenden Albums in einem Super-Deluxe-Boxset geben – und das macht der Bezeichnung „Super-Deluxe“ dank spannender Neuheiten und Raritäten wirklich alle Ehre. Wahlweise mit fünf LPs oder vier CDs bestückt, enthält das Package eine Blu-Ray-Disc, ein 100 Seiten umfassendes Hardcover-Buch sowie eine Replik des Tourplakates.

Ferner beinhaltet die Neuauflage eine CD mit sechs bislang unveröffentlichten Aufnahmen, darunter das von Mick Jagger und Keith Richards geschriebene „I Love Ladies“ sowie eine Interpretation von Shirley &Companys „Shame, Shame, Shame“. Letzteren Track haben die Stones bereits vorausgeschickt, begleitet von einem Musikvideo der niederländischen Regisseurin Camille Boumans.

Das ist aber noch längst nicht alles, womit die neue „Black and Blue“-Box aufwartet. Auf eingangs erwähnter Blu-Ray-Disc befindet sich unter anderem eine bisher unveröffentlichte TV-Aufzeichnung einer Show im Les Abattoirs in Paris. Außerdem im Set enthalten ist ein vollständiger Live-Mitschnitt aus dem Earls Court Exhibition Centre in London, wo The Rolling Stones an sechs Abenden auftraten. Dort standen sie nicht allein auf der Bühne: Pianist Ian Stewart, Gitarrist Billie Preston und Schlagzeuger Ollie Brown, die alle einen Teil zu „Black and Blue“ beigetragen haben, waren mit von der Partie.

Als erste Platte nach dem Ausscheiden des Gitarristen Mick Taylor, markiert das 13. Stones-Album einen Wendepunkt in der Bandgeschichte. So spielten während der Aufnahmesessions mehrere potenzielle neue Gitarristen vor. Das Rennen machte bekanntlich Ronnie Wood, der auf drei „Black and Blue“-Songs zu hören ist. Neben ihm bewarben sich die Gitarrengrößen Harvey Mandel, Jeff Beck, Robert A. Johnson und Wayne Perkins auf den Job. In einem zur Box gehörenden Interview reflektiert Ronnie Wood seinen Einstieg bei den Rolling Stones anno 1976 mit dem Statement: „Genau hier bin ich am richtigen Platz.“

In Songs wie „Memory Motel“, „Hot Stuff“, „Hand of Fate“, „Memory“ oder „Fool to Cry“ vereint „Black and Blue“ die Genres Reggae, Funk, Soul und Rock. Unter dem Pseudonym „The Glimmer Twins“ haben Jagger und Richards das Album eigenhändig produziert. Nach der Veröffentlichung im Frühjahr 1976 eroberte die Scheibe sogleich die Spitze der US-Charts und erreichte daraufhin Platinstatus.

Ebenfalls ein echter Chartstürmer – und zudem mit einem Grammy bedacht – ist „Hackney Diamonds“ das mittlerweile 24. Studioalbum der Rolling Stones, welches 2023 erschien. Und womöglich ist Album Nummer 25 gar nicht so weit entfernt. Das jedenfalls legt ein Interview nahe, das „Hackney Diamonds“-Produzent Andrew Watt dem Rolling Stone-Magazin vor Kurzem gab. Darin berichtet er von Aufnahmen mit der Band. Details gibt er zwar nicht preis, aber das klingt doch schon einmal sehr vielversprechend.


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