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Rock

SPOTLIGHT19/16: THE DEAD DAISIES

09.05.2016 von Ben Foitzik

The Dead Daisies mag es offiziell vielleicht erst seit 2012 geben – doch die Mitglieder der australisch-amerikanischen Hardrock-Band, deren Besetzung regelmäßig wechselt, haben seit vielen Jahren Rang und Namen in der Szene. Im August veröffentlicht die Supergroup ihr drittes Album namens "Make Some Noise" - kurz davor sind John Corabi und Co. für drei Headliner-Shows in Deutschland zu Gast.

Was für eine illustre Runde, die sich da aktuell bei The Dead Daisies versammelt hat: John Corabi hat u. a. schon bei Mötley Crüe gesungen, Doug Aldrich für Ikonen wie Whitesnake oder DIO in die Saiten gehauen, Marco Mendoza war u. a. Bassist bei Thin Lizzy und Drummer Brian Tichy hat schon für Ozzy Osbourne, Billy Idol, Foreigner oder Whitesnake die Felle gedroschen. Gitarrist David Lowy, der The Dead Daisies seinerzeit zusammen mit dem mittlerweile abgewanderten Jon Stevens (INXS) gegründet hatte, ist von der Rockband Mink bekannt.

2012 veröffentlichten die „toten Gänseblümchen“ ihr selbstbetiteltes Debütalbum und sorgten mit ihrer Single „Lock N‘ Load“, an der Saitengott Slash mitgeschrieben hat, international für Furore. Es folgten Support-Slots bei Rock-Legenden wie ZZ Top, Aerosmith, Alice In Chains oder dem Thin-Lizzy-Spin-off Black Star Riders – da machten sich Erfahrung und Bekanntheitsgrad der Mitglieder also schnell bezahlt.

The Dead Daisies - denn sie wissen, was sie tun


Doch natürlich waren es nicht nur die guten Beziehungen von Stevens, Lowy, Mendoza und ihren damaligen Mitstreitern (Keyboarder Dizzy Reed, Gitarrist Richard Fortus und Drummer Frank Ferrer, die alle mal bei Guns N’Roses gespielt haben), aufgrund derer The Dead Daisies gefeiert wurden – denn letzten Endes steht und fällt alles mit der Güte der Musik. Und man kann wohl reinen Gewissens behaupten, dass es die Band auch ohne den Bekanntheitsgrad ihrer Mitglieder schnell nach oben geschafft hätte – denn bei so viel geballter Qualität und musikalischem Talent konnte einfach nur etwas Gutes herauskommen.

Auf seinem zweiten Album „Revolución“ von 2015 lieferte das australisch-amerikanische Konglomerat dann erneut ein fulminantes Potpourri an mitreißenden, energetischen und eingängigen Rocksongs ab: Nummern wie die Ohrwurm-Hymnen „Empty Heart“, „Make The Best Of It“ oder „Critical“, die Singles „Mexico“ und „Midnight Moses“ oder die wunderschönen Rockballaden „Something I Said“ und „Sleep“ decken die gesamte Bandbreite des Hardrocks ab und sind ein eindrucksvoller Beleg für die virtuose Vielseitigkeit dieser Band.

Mal reinhören: The Dead Daisies - "Devil Out Of Time"

Im August 2016 veröffentlichen The Dead Daisies auch schon wieder ihr nächstes Werk: „Make Some Noise“ haben sie ihr drittes Album getauft, auf das die Rockgemeinde bereits mit Spannung wartet. Schon im Sommer kommt das Quintett erstmals für ein paar Headliner-Shows nach Deutschland. Köln, Berlin und Osnabrück stehen auf der der Reiseroute – wer auf erstklassige Rockmusik steht, sollte sich das nicht entgehen lassen.

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