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Indie

SPOTLIGHT09/19: BLINKER

25.02.2019 von Felix Goth

2018 war ein Versprechen für Blinker. 2019 entscheidet sich, in welche Richtung es weitergeht. Nachdem er im letzten Jahr nicht nur auf dem Reeperbahn Festival und der c/o pop gespielt – und den einen oder anderen schwer begeistert hat – sondern auch Clueso, Alex Mayr und Mine als Support auf Tour begleiten durfte, setzt er dieses Jahr noch einen drauf.

Im Frühjahr veröffentlicht er nicht nur die EP „Blicke“, sondern geht damit auch gleich noch auf Tour. Der Vorverkauf für die Shows ist bei EVENTIM bereits gestartet, die genauen Daten findet ihr weiter unten. Außerdem ist er mit seinem Indie-Sound im Sommer auch auf etlichen Festivals zu sehen.


BLINKER ist auch was für Fans von

Bilderbuch, Tristan Brusch, Fibel, Flut, Mine, ...

 


Blinkers Musik ist eine eindrückliche Mischung. Leichter, manchmal sogar schwer poppiger Indiesound trifft auf treibende Drums und Texte, die frei von der Leber kommen. Sein großes Talent ist es, alltägliche Worte mit poetischer Kraft aufzuladen und dadurch gleichzeitig nahbar und doch künstlerisch über schwierige Themen zwischen Mental Health, Selbstfindung und unerfüllter Liebe zu singen. Seine zwei bisher veröffentlichten Videos zu „Rippen Brechen“ (gerade erst am vergangenen Freitag erschienen) und „Luft“ machen definitiv Lust auf die kommende EP.

Dabei verzichtet der Mannheimer ganz bewusst darauf, sich in seiner Musik zu verkünsteln, sich ein abgehobenes Image zu verpassen. Im Gegenteil: Nahbarkeit ist ihm wichtig, Exklusivität kotzt ihn an. Nachvollziehbar – denn wer eine starke Message hat, darf sie auch der breiten Massen näherbringen wollen. Auch wenn sich Blinker nicht als Politmusiker versteht, haben seine Texte, sein ganzes Auftreten doch immer auch eine politische Dimension.


"Wenn das Färben der Fingernägel als Mann schon ein Akt der Rebellion ist, dann haben wir noch einen langen Weg zu gehen."

[ BLINKER ]

 


Wenn das Färben der Fingernägel als Mann schon ein Akt der Rebellion ist, dann haben wir noch einen langen Weg zu gehen“, sagt er im Interview über sich selbst. Und das ist durchaus auch sinnbildlich zu verstehen für einen Musiker, der immer den Status Quo hinterfragt und von seiner Idee für eine bessere Welt singt – auch, wenn man damit vielleicht bei der einen oder anderen Gelegenheit anecken könnte.

Dabei fing das mit dem Anecken bereits früh an: Blinker kommt aus keiner Musikerfamilie – im Gegenteil, im Hause Blinker wird man etwas „Anständiges“ – aber hey: „Was bringt die Rolex, wenn man keine guten Zeiten hat?“ Die Frage stellt er dann auch folgerichtig im Song „Broke“. Wer erleben will, was sich Blinker unter einer guten Zeit vorstellt, dem empfehlen wir die unten stehenden Termine, um ihn live zu erleben.

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