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Pop

SPOTLIGHT29/17: JORDAN RAKEI

17.07.2017 von Felix Goth

Geheimtipp gefällig? Hier ist einer: Jordan Rakei. Der gebürtige Australier und mittlerweile Wahl-Londoner begeistert nicht nur mit seinem Debüt-Album Cloak von 2016, sondern hat auch mit seinen vorherigen EPs schon eine Menge Musik-Fans von seiner Kunst überzeugen können. Ende Oktober und Anfang November ist er auf insgesamt vier Konzerten in Deutschland zu sehen. Tickets kann (und sollte!) man sich jetzt schon bei EVENTIM sichern.

Rakei hat Cloak komplett selbst geschrieben. Er singt darauf, spielt stellenweise Klavier und Gitarre. Persönlicher kann ein Album kaum sein. Der Sound erinnert ein wenig an Jamiroquai, was sicherlich auch der Klangfarbe Jordan Rakeis Stimme geschuldet ist. Musikalisch ist Cloak jedoch eher entspannter Neo-Soul – Jamiroquai mit einem Fuß auf der Bremse sozusagen. Und das ist überhaupt nicht negativ gemeint. Ganz im Gegenteil, das Album ist ein großartiger Durchhörer. Perfekt zum entspannten Rumgammeln auf der Dachterrasse oder im Garten. Richtige Sommermusik.

Obwohl Rakei so viel selbst macht auf seinem Erstling, hat er natürlich Unterstützung: Neben seiner Band sind auch Features am Start. Namentlich Rapper REMI auf dem Track „Snitch“, Schlagzeuger Richard Spayen, der auf „Toko“ mit technisch versiertem Spiel begeistert und Sängerin Ngaiire, die „Cupid’s Cheese“ mit wunderbar warmen Vocals bereichert.

Über seine Wohnortwahl sagt Rakei, dass er vor der Arbeit an seinem Debüt das Gefühl hatte, dass ihm im heimischen Brisbane irgendwie alles „too easy“ gewesen sei. Schön, dass er trotzdem eine gehörige Portion dieser australischen Easyness mit nach London genommen hat. Denn die hört man Cloak auf beinahe jedem Track an – trotz des Kontinent-Wechsels. Bemerkenswert, dass ausgerechnet die Single „Rooftop“ die Ausnahme darstellt und mit einer weitaus melancholischeren Atmosphäre, als der Rest des Albums, daher kommt.

Jordan Rakei - Rooftop (Official Music Video)

Also: Selbst wer mit dem ausgekoppelten Track nichts anfangen kann, sollte den 13 Songs auf Cloak eine Chance geben und sich 49 Minuten lang auf eine nie langweilig werden Reise durch die Gefilde des Neo-Souls mitnehmen lassen. Und sich dann begeistert Tickets für eines der vier Konzerte auf eventim.de sichern.


🎤

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