Endlich Sommer! Die Tage sind länger, die Temperaturen steigen und überall zieht es die Menschen nach draußen – ans Meer, auf Festivals oder einfach mit einem Eis in den Park. Und was gehört zum perfekten Sommer dazu? Der richtige Soundtrack natürlich.
Wir haben 15 Sommer-Songs für euch zusammengestellt, von Klassikern bis zu modernen Hits. Mal geht es um unbeschwerte Urlaubstage und große Sommerlieben, mal um flirrende Hitze – oder auch um typisch englischen Sommerregen…
„Tastes like strawberries on a summer evening“ – da hat man doch direkt Lust auf Obst! Worum es in „Watermelon Sugar“ tatsächlich geht, darüber wurde lange diskutiert. Bis Harry Styles bei einem Konzert sagte: „It's about, uh, the sweetness of life. It's also about the female orgasm.“ Als Sommer-Soundtrack funktioniert der Song so oder so.
Gibt es einen entspannteren Indie-Rock-Klassiker über Fernweh, Sonne und das Gefühl, dem Alltag für einen Moment zu entfliehen? Der Song hätte es 2001 beinahe nicht auf das „Green Album“ von Weezer geschafft, doch Produzent Ric Ocasek kämpfte dafür und bescherte der Band ihren ersten großen Hit. Hip Hip!
Endlich Sommerferien! Seit 1972 liefert Alice Cooper den passenden Soundtrack zur schönsten Zeit des Jahres für alle Schülerinnen und Schüler. Die Idee für den Song kam ihm, als er nach den besten drei Minuten seines Lebens gefragt wurde – für ihn der Weihnachtsmorgen vorm Auspacken der Geschenke und die letzten Minuten vor den Sommerferien.
Dieser Klassiker beschreibt die flirrende Hitze einer Großstadt – und die Erleichterung, wenn am Abend endlich Abkühlung kommt. Der Song wurde später nicht nur von Quincy Jones, B.B. King und Joe Cocker gecovert, sondern auch etliche Male gesampelt, unter anderem von Big Sean feat. Eminem und OutKast.
Gute Laune ab der ersten Sekunde: Die britische Blues-Band singt vom Angeln, vom Schwimmen im Meer und überhaupt: „We're always happy, life's for living / Yeah, that's our philosophy“.
Nicht jeder Sommertag muss voller Action sein. „Sunny Afternoon“ ist der musikalische Liegestuhl unter den Sommersongs – zurücklehnen ausdrücklich erwünscht.
Kurzurlaub mit Madonna: Mit Flamenco-Gitarren und lateinamerikanischen Percussions entführt uns die Sängerin auf die paradiesische „Isla Bonita“. Ursprünglich war der Song für Michael Jackson gedacht, der ihn jedoch ablehnte. Madonna schrieb daraufhin einen neuen Text und wagte mit dem Titel ihre ersten Schritte in Richtung Latin Pop.
„Those were the best days of my life“: Jeder hat diesen einen Sommer voll Sonne, Freiheit und Jugend, der einfach perfekt war. Wobei Bryan Adams sich in seiner unverwüstlichen Rock-Hyme gar nicht auf den Sommer 1969 bezieht, sondern die Zahl 69 soll angeblich eine Metapher für intime Zweisamkeit sein…
Entspannte Grooves und nostalgische Bilder von Grillpartys, Nachmittagen auf dem Basketballfeld und heißen Tagen – die legendäre HipHop-Hymne von DJ Jazzy Jeff & the Fresh Prince alias Will Smith gehört seit 1991 zu jeder Sommer-Playlist!
Kaum ein deutscher Song weckt so zuverlässig Fernweh – dabei ist „Westerland“ eigentlich eine ironische Abrechnung mit dem elitären Image der Insel Sylt. Das erste Demo trug noch den Titel „Helgoland“, doch das war der Band nicht punkig genug. Ausgerechnet auf Sylt spielten Die Ärzte Ende 1988 – wenige Monate nach Veröffentlichung des Songs – ihr vorerst letztes Konzert, bevor sie sich für einige Jahre trennten.
„36 Grad, und es wird noch heißer“ – für manche die perfekte Wettervorhersage, für andere der Moment, in dem sie panisch einen Ventilator bestellen. So oder so ist der Elektro-Pop-Hit von 2raumwohnung der perfekte Soundtrack für die nächste Hitzewelle.
Nur weil Sommer ist, ist nicht automatisch alles gut. Lana Del Rey verbindet Themen wie Nostalgie, eine flüchtige Romanze und den Schmerz über den Verlust eines nahestehenden Menschen zu einer melancholischen Sommerhymne. Durch einen Remix des französischen DJs Cedric Gervais wurde aus der ruhigen Indie-Pop-Ballade später ein echter Dancefloor-Hit.
Manchmal gehören zum Sommer auch Schirm und graue Wolken – vor allem in England. Als Metapher für Gefühle wie Sehnsucht und Isolation besingen Placebo in ihrem von Trio-Hop inspirierten Song das britische Regenwetter: „Always stays the same, nothing ever changes / English summer rain seems to last for ages.“
Obwohl „Heat Waves“ von Trauer, Verlust und den emotionalen Nachwirkungen handelt, entwickelte sich der Song zu einem der größten Sommerhits der vergangenen Jahre. Nach seiner Veröffentlichung brauchte der Track zwar etwas Anlauf, stürmte schließlich aber weltweit die Charts und hielt sich in den USA sogar fünf Wochen auf Platz eins.
Gibt es ein besseres Gefühl, als barfuß durch den Sommer zu laufen? Genau dieses unbeschwerte Lebensgefühl fangen Ash mit „Walking Barefoot“ ein. „Yeah we've been walking barefoot all summer / It'll be sad, my friend to see it come to an end.“