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Rock

So klingt „Rite Here Rite Now“ – Der Soundtrack zum Kinodebüt von Ghost

25.07.2024 von Nicole Pietzsch

We wish to inform you that the soundtrack to Ghost’s movieRite Here Rite Now“ … okay, okay, die Befugnis, eine News mit diesen Worten zu beginnen, obliegt allein „the Clergy“. Wer mit der Webserie vertraut ist oder Ghost auf den Socials folgt, dürfte die kleine Anspielung aber verstehen und hoffentlich verzeihen. Was wir mitteilen möchten: Der Soundtrack zum ersten Ghost-Kinofilm „Rite Here Rite Now“ ist endlich da!

Im Juni feierte „Rite Here Rite Now“ weltweite Kinopremiere und konnte sich anschließend in den Top 10 der globalen Kinocharts platzieren; in Deutschland erreichte Ghosts Leinwand-Debüt sogar #3. Aufgenommen bei zwei Shows im KIA Forum in L.A., verknüpft der Konzertfilm die Live-Aufnahmen mit einer Storyline, die Handlungsstränge der langjährigen Webserie mit Charakteren wie Sister Imperator aufgreift. Die beiden Konzerte bildeten das Finale der RE-IMPERATOUR in den USA 2023. Und, OMG, war das Publikum in Los Angeles on fire!

So beginnt der Soundtrack mit frenetischem Jubel, bevor die ersten Töne des „Impera“-Intros „Imperium“ erklingen und für noch lautere Resonanzen sorgen. Das Intro geht in „Kaisarion“ über; abermals branden Jubel und Applaus auf – und stecken den Hörer unmittelbar an. Die Begeisterung der Anwesenden ist von der ersten Sekunde an spürbar und macht mächtig Lust, Ghost (wieder) live zu erleben. Sicher hat der eine oder die andere schon im Kinosessel wohlige Gänsehautschauer erfahren – auch der laut aufgedrehte Soundtrack vermag derartige Gefühle auszulösen. „Kaisarion“ ist der Beginn eines gigantischen Hitfeuerwerks – treffender lässt sich die Setlist nicht bezeichnen. „Rats“, „Faith“, „Spillways“, „Cirice“ – wer sich im Kino vielleicht noch zurückgehalten hat, aus voller Kehle mitzusingen, kann diesem Bedürfnis beim Hören des Soundtracks nun hemmungslos nachgeben.

Wie Fans, die in den Genuss des Live-Spektakels kommen durften, bezeugen können, sind es nicht allein die vielen Hits, welche die Ghost-Konzerte der (RE-)IMPERATOUR ausmachen, sondern ebenso die gesamte Inszenierung vor eindrucksvoller Bühnenkulisse, und insbesondere das Stage-Acting sowie die Ansagen von Papa Emeritus IV. Wenn dieser die Zuschauer etwa bei „Absolution“ auffordert: „Los Angeles, Scream!“, dann tut die Menge ihm diesen Gefallen nur zu gerne. Nachdem mit „Call Me Little Sunshine“ und „Watcher In The Sky“ zwei weitere „Impera“-Tracks erklingen, wird es mit der Chamber Version von „If You Have Ghosts“ geradezu besinnlich inklusive tiefsinniger Ansprache Papas. Beim nachfolgenden Reggaeton-gefärbten „Twenties“ geht dann folgerichtig wieder die Post ab. Wer den Film bereits kennt, wird bei diesem Track wohl tanzende Skelette vor dem inneren Auge sehen.

Zwar kein Skelett, aber auch nicht mehr wirklich unter dem Lebenden weilend, ist Papa Nihil, der es sich auch in der kalifornischen Stadt der Engel nicht nehmen lässt, den Fans in reanimiertem Zustand mit seinem „Miasma“-Saxophon-Solo einzuheizen. Passend dazu machen Ghost, lautstark unterstützt vom Publikum, mit „Mary On A Cross“ weiter – schließlich war es Papa Nihil, der diesen Song 1969 zum Besten gab. Auf den „Impera“-Albumcloser „Respite On The Spitalfields“ folgt mit „Kiss The Go-Goat“ die zweite „Seven Inches Of Satanic Panic“-Nummer. Das große Show-Finale bestreiten Ghost – wie könnte es anders sein – mit zwei weiteren Mitsing-Bangern aus ihrem fünf Alben umspannenden Katalog: „Dance Macabre“ und „Square Hammer“.

An dieser Stelle endet zwar der Live-Mitschnitt, doch ganz vorbei ist der Spuk noch nicht: Als letztes Schmankerl und Track Nr. 18 enthält der Soundtrack den neuen Song „The Future Is A Foreign Land“. Im Zuge der Premiere von „Rite Here Rite Now“ enthüllt, ist „The Future …“ der dritte (nach „Mary On A Cross“ und „Kiss The Go-Goat“) im unheiligen Bunde der 1969er-Reihe aus der Feder von Papa Nihil, wie Ghost über ihre Socials verkündeten. Ein würdiger Abschluss für ein grandioses Livealbum!

Mit Songs aus allen fünf Ghost-Alben sowie der „Seven Inches Of Satanic Panic“-Single und einem brandneuen Track, ist „Rite Here Rite Now“ ein umfassender Querschnitt durch die bisherige Diskografie der Grammy-prämierten schwedischen Rockband. Hervorzuheben ist zudem die herausragende Qualität der Live-Darbietung, die für erstklassigen Hörgenuss sorgt. Last but not least sind es die Ansagen von Mastermind Tobias Forge in seiner Bühnenrolle Papa Emeritus IV., die einen nicht unerheblichen Teil zum hohen Unterhaltungswert des Albums beitragen. Fazit: Ob man in Erinnerungen an ein erlebtes Ghost-Konzert oder an den Film schwelgen oder aber die Vorfreude auf die nächste Live-Show der Geister zelebrieren möchte – „Rite Here Rite Now“ macht richtig Laune!


Ghost Ticketalarm

Hier die komplette Tracklist von „Rite Here Rite Now“:

1. Imperium

2. Kaisarion

3. Rats

4. Faith

5. Spillways

6. Cirice

7. Absolution

8. Call Me Little Sunshine

9. Watcher In The Sky

10. If You Have Ghosts (Chamber Version)

11. Twenties

12. Miasma

13. Mary On A Cross

14. Respite On The Spitalfields

15. Kiss The Go-Goat

16. Dance Macabre

17. Square Hammer

18. The Future Is A Foreign Land

 

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