Bild: Manuel HoppeBild: Manuel Hoppe
Hip-Hop

SIDO live in Hamburg: So war die Show in der bumsvollen Sporthalle

18.11.2019 von Ben Foitzik

Der Himmel weint, Halle voll, Siggi geht ab: Während Hamburg in nasskaltem Schietwetter versank, schoss Sido in der Alsterdorfer Sporthalle die Rap-Rakete in den Orbit. Eine Woche nach dem Finale von The Voice Of Germany (wo er… ähm… nicht den ersten Platz belegte) lässt es Sido nun auf seiner „Tausend Tattoos Tour“ krachen, die vielerorts natürlich ausverkauft ist. Auch die Sporthalle hat man schon lange nicht mehr so rammelvoll erlebt. Wenn der Papa zum Tanz bittet, dann sind die Fans am Start.

Zunächst brachten jedoch auf der kleineren Bühne am FOH andere Jungs die Halle in Stimmung: Den Anfang mach-machte Beka, der die „Hitze“ im Saal entfachte und an YONII übergab. Dieser zeigte, dass er nicht nur ein guter Schauspieler, sondern auch ein exzellenter Rapper ist: „Chicki-boom-boom, chicki, Randale!“

Auch richtig stark: Sidos neuestes Signing Bozza! Der stämmige Rapper hatte die Crowd voll im Griff und sorgte für die ersten Handy-Leuchten-Gänsehautmomente. Zum Ende seines leider nur kurzen Sets performte Bozza zusammen mit Estikay den Track „Dirty Sprite“ – und der Hamburger Rapper legte dann seinerseits noch ein paar Nummern nach. Wer mehr will: Im März ist Estikay auf „Blueberry Boyz Tour“!

BEKA

Bild: Manuel Hoppe

YONII

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BOZZA

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ESTIKAY

Bild: Manuel Hoppe

Sido: die perfekte One-Man-Show

Danach ging die Action auf der Hauptbühne los: Sido begann mit „Wie Papa“ und legte gleich darauf mit „Mein Block“ seinen absoluten Klassiker nach. „Erst mal moin moin, Hamburg!“, begrüßte er danach sein Publikum. „Ich spiel den Song schon so früh im Set, um erst mal zu gucken, wer mich hier schon ein bisschen kennt.“ Und man darf wohl sagen: Es kannten ihn hier eine ganze Menge so „ein bisschen“. Und dann: Alle Hände hoch bei „Straßenjunge“ – die Halle bebte, während Sido seine perfekte One-Man-Show abzog.

Ein Hit folgte dem nächsten: von „Fuffies im Club“ über „Der Himmel soll warten“, bei dem das Publikum den Adel-Tawil-Part schmetterte, „Augen auf“ und „Bilder im Kopf“ bis zu „Herz“ und „Mein Testament“. Nur ein Mann vor einer gigantischen Leinwand – Sido belegte an diesem Abend eindrucksvoll, dass er nach wie vor der King ist. In der Mitte des Sets wechselte er auf die kleinere FOH-Bühne und bot auch den weiter hinten stehenden Fans beste Sicht. Und plötzlich materialisierte sich bei „Normale Leute“ auf der Main Stage kein Geringerer als Kool Savas!

Auch die Support-Crew aus Estikay, Beka und Bozza bekam noch mal ihren großen Aufritt und performte zusammen mit Sido auf der Main Stage. Zum Schluss durfte das Publikum dann selbst den letzten Song auswählen: entweder „Einer dieser Steine“ oder den „Arschficksong“. Die Entscheidung war… relativ eindeutig.

Noch mehr Sido live

Zum Schluss gibt‘s noch ein paar Bilder vom Papa in Hamburg. Und der freundliche Hinweis, dass Sido auch 2020 wieder mächtig Alarm auf den Bühnen machen wird: Im Juli und August gibt’s jede Menge „Ich & Keine Maske“-Open-Airs; und im Dezember 2020 geht seine legendäre Weihnachtsshow erstmals auf Deutschland-Tour!

[Bilder: Manuel Hoppe]

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