Bild: Annemone Taake
Mit „Euphoria“ meldet sich SCHILLER alias Christopher von Deylen eindrucksvoll zurück. Das neue Album kreist um einen Zustand, der im heutigen Alltag selten geworden ist: ungebremstes, voraussetzungsloses Empfinden – eben Euphorie. Aber eben nicht als Ziel von Selbstoptimierung bis in den ungebremsten Optimismus, sondern als authentischer Moment – ehrlich, ungefiltert und ohne doppelten Boden. Von Deylen versteht den Titel bewusst als Wagnis und setzt ihm eine Musik entgegen, die „fliegt“ und dabei gleichermaßen Herz und Körper erreichen will.
Klanglich führt der Langspieler zurück zu SCHILLERs elektronischen Ursprüngen und zur Verbindung mit der Tanzmusik. Drückende Bässe, pulsierende Beats und weite Klangflächen bilden das Fundament, darüber legen sich hymnische Melodien und gesprochene Vocal-Passagen. Erste Eindrücke lieferten bereits die vorab veröffentlichten Titel „Der Traum“ und „Willkommen im Glück“, die im Sommer 2025 erstmals in SCHILLERs DJ-Sets zu hören waren.
Eine besondere Rolle spielt dabei die Zusammenarbeit mit anderen Künstlerinnen und Künstlern. Gemeinsam mit Frida Gold entstand die Single „Sieben Nächte“, eine melancholisch-euphorische Hymne über das Sich-Verlieren im Nachtleben, getragen 80er-inspirierten Synths.
Prägend für „Euphoria“ sind zudem die Eindrücke aus der Ukraine. Christopher von Deylen verbindet mit dem Land eine langjährige Beziehung, die sich durch Konzerte während des Krieges noch vertieft hat. So finden sich darauf auch Kollaborationen mit der ukrainischen Produzentin 8Kays und Sängerin Julia Sanina von The Hardkiss.
Neben vielen Auftritten unter freiem Himmel im Rahmen seiner „Sommerklang“-Tour und einigen Konzerten an ganz speziellen Orten, beispielsweise 500 Meter unter der Erde, steht für den Künstler auch eine Tour zum Album an. Im Mai spielt er die „EUPHORIA – In Surround Arena Tour“. Tickets sind bereits erhältlich.