Bild: Christoph Köstlin
Gerade mal sechs Wochen ist es her, dass Clueso die Single „Deja-Vu“ veröffentlicht hat. Nun legt der Erfurter Musiker direkt mit dem nächsten Song „Minimum“ nach. Und während er sich letzten Monat noch im Trennungsschmerz suhlt, will er nun wieder mitten im Leben stehen: „Ich will mehr, viel mehr vom Leben / Sag, wer steht schon gern daneben / Schick Langeweile auf nen kalten Entzug / Denn dein Leben vergeht eben im Flug / Glaub mir, ich hab von nichts genug / Nie wieder Minimum“ singt er in dem Song.
„Minimum“ ist eine catchy-upbeat-Nummer mit Saxophon-Solo, die eindeutig Sam-Fender-Vibes versprüht. In dem Song geht es um das Bedürfnis, sich selbst wiederzufinden. „Ich war lange der Erste, der gegangen ist – aus Partys, aus Gesprächen, aus mir selbst“, sagt Clueso. Dieses Gefühl, im eigenen Leben nur noch am Rand stattzufinden, war der Auslöser für „Minimum“ – ein Track über Selbstvergessenheit, innere Leere und den Moment, in dem man aufwacht und sich sagt: „Nie wieder Minimum.“
Cluesos letztes Album liegt vier Jahre zurück. 2023 hat er mit befreundeten Musikern wie Deichkind, Mark Forster und Kontra K kollaboriert, letzten Sommer steuerte er mit „Für immer jetzt“ den offiziellen Song für das Deutsche Athleten-Team bei den Olympischen Spielen in Paris bei. „Deja-Vu“ und „Minimum“ markieren den Beginn einer neuen Ära. Weitere neue Musik soll folgen – und 2026 geht es für Clueso auf „Deja-Vu“-Arena-Tour.