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Rock

Queens of the Stone Age veröffentlichen am 5. Juni ihren Konzertmitschnitt aus den Pariser Katakomben

14.05.2025 von Nadine Wenzlick

20 Jahre träumte Josh Homme davon, mit seiner Band Queens of the Stone Age ein Konzert in den Pariser Katakomben zu spielen. Im Juli 2024 wurde dieser Traum dann Wirklichkeit: Zwischen Knochen und Schädeln spielte die amerikanische Rockband die wohl außergewöhnlichste Performance ihrer Karriere. Und weil so ein Ereignis natürlich für die Nachwelt festgehalten werden muss, haben Queens of the Stone Age nun einen Konzertfilm angekündigt: „Alive in the Catacombs“ erscheint am 5. Juni über die Homepage der Band. Einen ersten Eindruck liefert dieser Trailer: 

Queens of the Stone Age - Alive in the Catacombs (Official Trailer)



„Alive in the Catacombs“ zeigt die Band, wie man sie bis dato nie gesehen und gehört hat. Für diesen außergewöhnlichen Auftritt stellten Queens of the Stone Age nämlich nicht nur eine besondere Setlist zusammen, sondern sie arrangierten die Songs auch komplett um – und spielten sie anschließend vor „dem größten Publikum, vor dem wir jemals gespielt haben", so Josh Homme: Nämlich die Überreste von Millionen Verstorbenen.

Bei den weitverzweigten Katakomben von Paris, die sich über mehr als 300 Kilometer unter dem Stadtgebiet erstrecken, handelt es sich um ein riesiges Ossuarium, also ein Beinhaus. Seit dem 18. Jahrhundert wurden die sterblichen Überreste von Millionen Menschen hierher überführt. Die Knochen und Schädel liegen offen zutage und sind zu Wänden und Gängen geschichtet. Als Josh Homme sie vor gut 20 Jahren zum ersten Mal besuchte, träumte er von einem Auftritt dort, was die Stadt Paris aber lange ablehnte.

Als es schließlich doch grünes Licht gab, planten Queens of the Stone Age die Show in höchster Achtung vor der Umgebung – das reicht hin zur Einbeziehung des tropfenden Wassers, der Echos und natürlichen Resonanzen zwischen der abgedunkelten, atmosphärischen Beleuchtung. „Das alles ist so zurückgenommen, die Musik, die Worte, weil auch der Ort es ist. Es wäre lächerlich zu versuchen, dort unten aufzudrehen", erläutert Josh Homme. „All diese Entscheidungen wurden durch den Ort selbst getroffen. Er gibt es vor, er führt dich. Du tust da drinnen, was dir gesagt wird.“

Bis auf ein E-Piano war die Performance komplett unplugged. Das Instrumentarium von Josh Homme, Troy Van Leeuwen, Michael Shuman, Dean Fertita und Jon Theodore reichte dabei von Ketten bis Essstäbchen-Percussion. Unterstützung bekamen sie zudem von einem Streichertrio. Alle Songs wurden als kompletter Take ohne weitere Overdubs oder Edits aufgenommen. Fans, die bis zum 7. Juni zuschlagen, erhalten neben dem Konzertfilm übrigens auch Zugang zu exklusivem Behind-The-Scenes-Footage. Eine reine Audio-Version der Show soll in den kommenden Wochen ebenfalls angekündigt werden.

Wer jetzt Lust bekommen hat, Queens of the Stone Age selbst live zu erleben: Im Juli und August spielen sie vier Konzerte in Deutschland.


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