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Rock

PAPA ROACH im EVENTIM TourTalk-Interview – und im Herbst 2017 auf Tour!

10.07.2017 von Ben Foitzik

Nur noch wenige Wochen... dann startet endlich die große "Crooked Teeth"-Deutschland-Tour von Papa Roach, bei der die US-Rocker ihr schiefzähniges neues Album (das übrigens großartig ist) live präsentieren werden. Zusammen mit Callejon und Frank Carter & The Rattlesnakes als Support - was für ein Package! Im Vorfeld der großen Herbst-Sause hat uns Drummer Tony Palermo ein paar seiner besten Tourstorys ausgeplaudert. So leset und lachet - und dann holet euch euer Ticket für Papa Roach!

17 Jahre nach ihrem Debütalbum "Infest" (das war das mit dem Smash-Hit "Last Resort") haben Papa Roach kürzlich ihr neuntes Studioalbum "Crooked Teeth" veröffentlich und damit Platz #6 der deutschen Albumcharts erklommen. Die kalifornischen Rocker sind also nach wie vor eine heiße Nummer - vor allem natürlich auch live! Im September und Oktober werden uns Tony Palermo und Co. ihre neuen und alten Hits dann endlich auch wieder in persona um die Ohren hauen.

Unbedingt schon mal den Wecker stellen!

Papa Roach - "HELP"

Doch nun soll Tony Palermo im EVENTIM TourTalk mal ein paar Anekdötchen vom Stapel lassen.


Tony Palermo von PAPA ROACH:

"Ich hatte noch nie zuvor zusammen mit Hühnern gespielt!"

 


Was war euer ekligstes Essenserlebnis auf Tour?

Wir lieben die Franzosen und haben dort tolle Fans. Aber eines Abends in Paris sind wir mal mit unserem dortigen Pressekontakt Essen gewesen. Jerry hat ihn nach der „Andouille Wurst“ gefragt und er meinte nur „probier sie mal“. Später kam dann dieser riesige Klumpen, der wie ein Pferdestall roch. Als Jerry ihn aufgeschnitten hat, wurde der Gestank nur noch schlimmer. Jerry war höflich und hat ein paar Bissen genommen, konnte das aber beim besten Willen nicht aufessen. So etwas kennen wir bei uns einfach nicht.

Noch was anderes Schräges mit Essen?

Als ich zum ersten Mal in Japan war, gab es mal Spaghetti aus einem Automaten. Ich dachte, dass es so etwas nicht geben kann, also habe ich meine Yen reingesteckt und heraus kam eine Box mit Nudeln. Dann musste ich an einer Schnur ziehen, um eine Reaktion auszulösen, die das Essen erwärmt hat. Ich habe so viel Respekt vor den Japanern und ihrer Verrücktheit!

Was war dein schlimmster Tour-Hangover aller Zeiten?

Im Prinzip war es eine standardmäßige „Wir rollen den Highway runter“-Busparty. Am nächsten Tag wachte ich in den Niederlanden auf, wo wir auf einem Festival mit Slipknot und Lamb Of God spielten, und spürte den Exzess der Nacht in meinen Knochen. Allerdings hatte ich noch keinen Kater. Der setzte dann pünktlich zu unserem Auftritt ein: Die Sonne brannte und ich habe wie ein Schwein über mein ganzes Drumset geschwitzt. Jemand aus der Menge hat ein Foto von mir gemacht, auf dem ich aussehe wie Rocky Balboa, der gerade „We did it!“ grölt. Mein Kater dauerte die komplette Nacht durch – ich habe es nicht mal aus der Koje geschafft, um die anderen Bands zu sehen.

Was war die sonderbarste Bezahlung für einen Gig?

Haarschnitte und Gras.

An welche Autopanne erinnerst du dich noch?

Nach einer Show in New York wollte ich mit Freunden in ein paar Bars, aber wir hatten plötzlich einen Platten. Ich hatte noch warmes Essen vom Catering dabei und war am Verhungern, wollte also auf keinen Fall, dass das Essen kalt wird. Wir sind raus und haben den Reifen wie eine Pit-Crew gewechselt – das hat nur Sekunden gedauert! Als ich wieder ins Auto stieg, war das Essen immer noch warm.

Bild: Bryson Roatch
Das ist der Tony!

Was war das schrägste Venue, in dem ihr je gespielt habt?

Das muss Caracas in Venezuela gewesen sein. Die Bühne war sehr hoch über der Menschenmenge und es liefen Hühner auf der Bühne herum. Ich hatte noch nie zuvor zusammen mit Hühnern gespielt!

Was war das Schlimmste, mit dem du mal auf der Bühne beworfen wurdest?

Eine offene Bierdose, die mitten in meinem Schoß gelandet ist. Während das Bier auslief, habe ich sie in die Hand genommen und zurück in die Menge geworfen – mitten im Song.

Dein größter Rockstar-Moment?

Ich denke, das war auf dem polnischen Woodstock Festival vor ein paar Jahren – da haben wir vor 370.000 Menschen gespielt.

Wie fühlt es sich an, auf die Bühne zu gehen und von 370.000 Menschen bejubelt zu werden?

Dieses Gefühl gibt mir das Adrenalin und die Power, mich selbst durch meine Drums auszudrücken. Adrenalin ist eine krasse Droge!

Na dann: Lasst es krachen bei den deutschen Herbstshows, Papa Roach! Und ihr, liebe hoffentlich noch drangebliebenen Leser, ziehet euch euer Ticket für eines (oder mehrere) der Konzerte auf eventim.de!


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Gibt's gerade Tickets für PAPA ROACH?

Schaut ✨ hier mal nach oder meldet euch für den ⏰ Ticketalarm an!


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