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Metal

Oldschool-Nu-Metal: KORN in der Sporthalle Hamburg!

07.04.2017 von Ben Foitzik

Die „Abgeklärtheit des Leidens“ durften Ende März auch die Metalheads in Hamburg erleben: Die Nu-Metal-Pioniere Korn gaben sich auf ihrer „The Serenity Of Suffering“-Tour die Ehre und ließen mit ihren tonnenschweren Bässen die Grundfesten der Alsterdorfer Sporthalle erbeben.

Wahnsinn: Fast ein Vierteljahrhundert haben die US-Metal-Berserker Korn inzwischen auf dem Buckel – ihr Genremeilenstein „Life Is Peachy“ feierte im Herbst vergangenen Jahres 20. Geburtstag. Seither ist viel passiert in der internationalen Metalszene. Doch Jonathan Davis, Brian „Head“ Welsh & Co. stehen nach wie vor wie ein unverrückbarer Fels in der Brandung der Metalgezeiten: Mit ihrem zwölften Studioalbum „The Serenity Of Suffering“ erklommen sie Ende 2016 wieder die Spitzenpositionen der internationalen Charts – auch in Deutschland ging es in die Top3. Die Fanbase ist also treu – was sich auch am Besucherstrom beim ausverkauften Korn-Gig in der Hamburger Sporthalle zeigte.

Heaven Shall Burn heizen ein für Korn


Als Support hatten Korn die thüringische Metal-Walze Heaven Shall Burn, die vergangenen September mit ihrem aktuellen Album „Wanderer“ ebenfalls auf #3 in den deutschen Charts eingecheckt hatten, und die US-Metal-Supergroup Hellyeah mit im Gepäck, die den rappelvollen Saal auf Betriebstemperatur spielten. Mit „Right Now“ vom 2003er „Take A Look In The Mirror“-Album eröffneten Korn schließlich ihr Set und droschen dem Publikum eine volle Sound-Breitseite in die Eingeweide: Bei diesen Bässen geraten Gedärme, Ohrhaare und Tanzbeine gleichermaßen in Schwingung.

Neben einigen neuen Songs gaben Davis – in einem modischen Drachenrock gekleidet – und der Rest der Band auch einige Klassiker zum Besten: Mit „Blind“, "Twist" + „Good God“, „Falling Away From Me“ oder „Freak On A Lesh“ durften sich die Fans in der Sporthalle auch über diverse Highlights aus den 90er Jahren freuen.

Insgesamt fiel die Setlist mit 16 Track zwar recht kurz aus – doch das kennt man von Korn kaum anders. Und immerhin: Jonathan Davis schien an diesem Abend richtig Bock zu haben und lieferte anstandslos ab. So erlebte die schwarze Gemeinde einen fulminanten Metal-Abend, bei dem Korn eindrucksvoll belegten, warum sie nach wie vor zu den besten Metalbands der Welt zählen. Im August spielen Korn übrigens noch eine Show in Saarbrücken!


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