Bild: Mert Alas
Ein Vorname muss reichen. Miley Cyrus veröffentlicht künftig als Miley – und verbindet die Namensänderung direkt mit neuer Musik: Am 18. September erscheint ihr zehntes Studioalbum „Bass Persuades“, zugleich ihr erstes bei Atlantic Records.
Gerade einmal etwas mehr als ein Jahr liegt dann zwischen dem neuen Werk und „Something Beautiful“. Inzwischen gibt es mit dem Titeltrack „Bass Persuades“ auch einen ersten Eindruck davon, wohin die Reise geht: Miley setzt auf treibenden Dance-Pop mit deutlichem 80er-Synth-Einschlag und einer Spur Post-Punk – Musik, die ganz bewusst auf Bewegung zielt. Im von Mert Alas inszenierten Video zieht sie mit einer ausgelassenen Gruppe durch die Straßen und hält der allgegenwärtigen Bildschirmfixierung eine ziemlich einfache Idee entgegen: Handy weg, tanzen.
Und während Miley musikalisch Bewegung einfordert, sorgt auch die Sache mit dem verschwundenen Nachnamen für Aufmerksamkeit – allerdings für weniger Familiendrama, als man vermuten könnte. Billy Ray Cyrus unterstützt den Schritt ausdrücklich und bezeichnete ihn als „natural progression“. Zu Hause habe er seine Tochter ohnehin immer nur Miley genannt.
Zehn Songs stehen auf der Tracklist. Bei „Different Religion“ ist die New Yorker Band Model/Actriz dabei, „Neon Signs“ entstand mit Andrew Wyatt von Miike Snow. Miley selbst beschreibt die Idee hinter dem Album mit Gegensätzen: „It is powerful, vulnerable, sweet and strong.“
Auch visuell bekommt „Bass Persuades“ eine eigene Handschrift. Einen ersten Einblick gab Miley als Gastherausgeberin einer Ausgabe des „Wonderland Magazine“, für die sie unter anderem mit Fotograf Mario Sorrenti zusammenarbeitete.
Kurz nach dem Albumrelease geht es außerdem auf die Bühne. Am 16. und 18. Oktober spielt Miley zwei Shows in der Hollywood Bowl in Los Angeles – einem Ort, an dem sie nach eigener Aussage schon oft im Publikum saß, aber noch nie selbst aufgetreten ist. Model/Actriz sind als Gäste angekündigt.
„Bass Persuades“ erscheint am 18. September 2026.