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Rock

Neun Minuten und sechs Sekunden: Yungblud meldet sich mit epischer Single „Hello Heaven, Hello.“ Zurück

19.03.2025 von Nadine Wenzlick

Eine kurze Frage vorweg: Habt ihr Zeit mitgebracht? Denn die braucht ihr! Yungblud ist zurück, mit seiner neuen Single „Hello Heaven, Hello.“ – und die ist sage und schreibe neun Minuten und sechs Sekunden lang! Der Track wirkt wie ein Medley aus verschiedenen Songs oder einer Rock-Oper á la Queen, denn Yungblud vereint darin eine ganze Reihe von Stilen und Genres. In dem dazugehörigen bildgewaltigen Video sehen wir ihn mal im Pelz durch eine winterliche Landschaft reiten, dann bei einer energetischen Performance mit seiner Live-Band. 

Seit einer Woche bereits rührte der 27-jährige Brite auf seinen Social-Media-Kanälen ordentlich die Werbetrommel: Seine alten Fotos und Posts löschte er komplett, dafür gab es ein Oben-Ohne-Foto in Schwarz-Weiß, das Yungblud lediglich mit dem Wort „Hello.“ kommentierte. Im tagestakt ließ er anschließend weitere Fotos mit den Worten „Heaven.“ und „Hello. folgen, bevor er mit seinem vierten Post die Auflösung lieferte: „Hello Heaven, Hello. The first single off my new album. 9 minutes and 6 seconds.“

Über den Song sagt Yungblud: „‘Hello Heaven, Hello’ is the opening statement to my new album. It’s a journey of self-reclamation, a goodbye to the past and how you may have known or perceived me before and a hello to the future and where I’m going. It sets the precedent for what this album is. It’s an adventure that’s sonically more ambitious than ever before, a journey that is meant to be played in its entirety that doesn’t for a moment hold back or let its imagination be filtered. I wanted its first moment to be a statement.” Man habe ihn davon abbringen wollen, als ersten neuen Song nach über einem Jahr ein Stück zu veröffentlichen, das neun Minuten lang ist, weil das in der heutigen Welt ein Risiko sei. „I don’t see it like that at all I see as an opportunity, in my opinion risk is an artists greatest tool - putting everything on the line in pursuit of the best evolution and art you can make - without risk there is no innovation”, so Yungblud weiter. „I feel like for the first time in a long time I’m exactly where I need to be and doing exactly what I’m supposed to be doing - making exactly what I want - exploring the past, the present, the future and most importantly, myself. This album feels magical to me and this is where it starts - where the fuck are we gonna end up? Let’s see. Get on the horse. Let’s ride.”

Entstanden ist der Song bereits von vier Jahren, als Yungblud sich gerade auf der Tour zu seinem Nummer-1-Album „Weird“ befand. Anstatt sich über die neu gewonnene kommerzielle Anerkennung zu freuen, saß Dominic Harrison, wie Yungblud mit bürgerlichem Namen heißt, in seinem New Yorker Hotelzimmer und begann an dem zu zweifeln, was er tat. „Ich hatte das Gefühl, dass ich anfing, mich zu wiederholen - ich war in mein eigenes Klischee gefallen... Ich hatte es mir bequem gemacht. In gewisser Weise war das gut; es bedeutete, dass ich meinen eigenen Stil hatte. Aber ich habe immer gesagt, wenn die Leute wissen, wohin ich als Nächstes gehe, ist das meine Vorstellung von Misserfolg.“ „Hello Heaven, Hello.“ Ist zweifellos alles andere als erwartbar.

Wann genau das dritten Album von Yungblud erscheinen soll, wurde noch nicht bekanntgegeben. Dafür hat Yungblud unlängst bekannt gegeben, dass sein eigenes Festival, das Bludfest, am 21. Juni zum zweiten Mal im National Bowl in Milton Keynes stattfinden wird. Bei dem Event, das letztes Jahr 40.000 Fans anlockte, kuratiert Yungblud selbst das Line Up – eine Mischung aus aufstrebenden und etablierten Acts. 


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