Bild: Neil Krug
Falls ihr Mon Laferte bisher noch nicht auf dem Schirm hattet, hätten wir da eine Empfehlung: Schaut euch unbedingt ihr aktuelles Tiny Desk Concert an. Die chilenisch-mexikanische Sängerin verwandelt das kleine Büro von NPR Music in eine Mischung aus Jazzclub, Cabaret-Bühne und ziemlich emotionalem Konzertabend. Und zeigt dabei eindrucksvoll, warum sie in Lateinamerika längst zu den großen Namen der Musikszene gehört.
Im Januar 2027 könnt ihr Mon Laferte auch in Deutschland live erleben: Am 24. Januar spielt sie im Rahmen ihrer „Femme Fatale Tour“ ein exklusives Konzert in der Berliner Uber Eats Music Hall. Tickets gibt es ab Freitag, den 6. November 2026, um 10 Uhr auf eventim.de.
Musikalisch verbindet Mon Laferte lateinamerikanische Musiktraditionen mit Jazz, Blues, Folk, Alternative Rock und einer ordentlichen Portion Cabaret. Dazu kommt eine Stimme, die innerhalb weniger Sekunden zwischen zerbrechlicher Intimität und großer dramatischer Geste wechseln kann.
Wie gut das funktioniert, zeigt ihr jüngster Auftritt in der Konzertreihe „Tiny Desk“ des amerikanischen Radiosenders NPR. Für die im September veröffentlichte Session brachte Laferte gleich acht Begleitmusiker*innen mit, darunter eine vierköpfige Bläsersektion.
Los geht es mit „For Your Consideration“, einer jazzigen Nummer, in der Laferte die Absurditäten der modernen Arbeitswelt aufs Korn nimmt. Passend dazu tragen ihre Musiker*innen Businesskleidung und wirken zwischenzeitlich wie Angestellte, die sich durch einen besonders anstrengenden Bürotag kämpfen.
Anschließend folgen „Femme Fatale“ und „Hello Monserrat“, bevor die Session mit „No Le Regales Tu Corazón“ ihren wohl emotionalsten Moment erreicht. Den Song hat Laferte für ihren Ehemann geschrieben. Während sie ihn singt, wird sie sichtbar von ihren Gefühlen überwältigt. Mit „Vida Normal“ endet die rund 20-minütige Session schließlich.
Dass Mon Laferte in Deutschland noch nicht jedem ein Begriff ist, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, wie erfolgreich die Künstlerin international bereits ist. Sie hat fünf Latin Grammys gewonnen und wurde für ihre aktuelle Musik gleich sechs weitere Male nominiert.
Auf ihrem aktuellen Projekt „Femme Fatale“ beschäftigt sich Laferte mit unterschiedlichen Vorstellungen von Weiblichkeit, emotionaler Verletzlichkeit und gesellschaftlichen Erwartungen. Dabei treffen Jazz und Cabaret auf Alternative Rock, Folk und experimentelle Klänge. Für „Femme Fatale Vol. 2“ arbeitete sie unter anderem mit St. Vincent, Javiera Electra und GRTSCH zusammen.