Bild: Tom Gerhart
Mark Forster gehört zu den wenigen Namen im deutschen Pop, die sofort ein klares Bild hervorrufen: Brille, Cap, „Chöre“, „Au Revoir“ – und eine Reihe weiterer Hits, die über mehr als fünfzehn Jahre eine ganze Ära geprägt haben. Nun zeigt der Musiker mit dem Song „Beste“ eine neue Version seiner selbst. Forster klingt anders, wirkt anders, und auch sein äußeres Auftreten hat sich verändert. Ein abrupter Bruch ist es zwar nicht – aber eine sichtbare Entwicklung, die sich still und organisch vollzogen hat.
Bereits vor drei Wochen hatte Forster den Song auf Instagram angeteasert. „Ganz rein theoretische Frage, hättet ihr Bock dass der rauskommt?“, schrieb er damals. Nun endlich hat das Warten ein Ende. Mit dem Song beweist Forster einmal mehr, dass er ein Händchen für eingängige, zeitgemäße Popmusik hat, die sofort im Ohr bleibt und gleichzeitig genug Tiefe besitzt, um sich von der Masse abzuheben. Melodische Leichtigkeit trifft auf klare, moderne Produktion – allerdings nähert Forster sich mit „Beste“ mehr als je zuvor dem Indie-Rock an.
Das Musikvideo unterstreicht diesen musikalischen Wandel visuell. Forster präsentiert sich darin mit neuem Look – ein langer, dunkler Mantel – und reduzierter Ästhetik, die den Fokus stärker auf ihn als Persönlichkeit legt. Die Bildsprache wirkt direkter, persönlicher und spiegelt die Entwicklung wider, die der Künstler derzeit durchläuft.
Bereits im August hat Forster mit „Zeitmaschine“ neue Musik veröffentlicht, im Oktober folgte die Single „Rettest Du Mich“. Mit beiden entwickelte er seinen Sound deutlich weiter – zu einem erfrischenden Genremix irgendwo zwischen Indie-Pop und Electronica. Im Sommer 2026 kehrt er auf die Open Air Bühnen zurück.