Bild: Patric Ullaeus
Während die Metalgemeinde weiter gespannt auf das seit Längerem angekündigte neue King Diamond-Album „Saint Lucifer’s Hospital 1920“ wartet, haben sich die Mitglieder des klassischen Line-ups der späten Achtzigerjahre zusammengefunden, um unter dem Namen Lex Legion gemeinsam neue Musik in den Äther zu schicken. Der King selbst ist allerdings nicht Teil der All-Star-Formation – den Posten am Mikrofon übernimmt der Norweger Nils K. Rue, bekannt durch Pagan’s Mind. Von besagter King Diamond-Besetzung sind dabei: Die Gitarristen Andy La Rocque und Pete Blakk, Bassist Hal Patino sowie Schlagzeuger Mikkey Dee, der auch bei Motörhead getrommelt hat und 2016 bei den Scorpions einstieg. La Rocque ist seit 1985 fester Bestandteil von King Diamond und außerdem auf dem Album „Individual Thought Patterns“ der US-amerikanischen Band Death zu hören. Ihre beeindruckenden Lebensläufe und geballte musikalische Versiertheit haben diese illustren Herrschaften nun also gebündelt, um das neue Projekt Lex Legion ins Leben zu rufen. Das selbstbetitelte Debütalbum ist für Juni angekündigt; die Single „Sleep Eternally“ vermittelt einen ersten Höreindruck. Im Musikvideo des Schweden Patric Ullaeus werden die Musiker zudem namentlich vorgestellt.
Härte sowie unerbittliche Harmonien und Melodien prägen den Hardrock-Metal-Stil des Projekts. In Nils K. Rue haben die Musiker einen begnadeten Sänger gefunden, der den 80ies-Sound gekonnt in die Gegenwart holt. Überhaupt klingt „Sleep Eternally“ alles andere als angestaubt, auch wenn der Spirit aus besagtem Jahrzehnt stammt, wie Mikkey Dee erklärt:
„Lex Legion ist ganz so entstanden, wie wir auch in der 80ern dachten. Wir haben geschrieben, was wir wollten, und wenn es euch gefallen hat, war das ein toller Bonus. Wenn es euch nicht gefallen hat, war das für uns auch in Ordnung!“
Inwieweit das neue Stück das Album repräsentiert, erläutert Andy La Rocque in seinem Statement:
„Es enthält Elemente von allem, was auf dem Album zu finden ist. Das richtige Tempo und die richtige Art von Gesang, der wie eine Faust ins Gesicht knallt!“ Rues hochfliegende Stimme und unheilvolle Harmonien werden eingerahmt von Dees unverkennbar kraftvollem Schlagzeugspiel, fantasievollen Soli beider Gitarristen, Patinos melodischen Basslinien sowie Wechseln in Tempo und Rhythmus, die Fans progressiverer Subgenres begeistern werden.“
Auch Pete Blakk hat etwas zu sagen – und äußert sich voller Euphorie über Lex Legion:
„Das ist absolut einzigartig. Niemand schreibt diese Art von Musik, und es gibt eine große Lücke, die wir füllen können. Willkommen auf unserer neuen Reise voller Freundschaft und Hardrock!“
Weitere Infos gibt es in folgenden Videos des offiziellen LexLegion-YouTube-Kanals:
Im Mai soll es Nachschlag in Form der Single „Gypsy Tears“ geben, im Juni dann das vollumfängliche „Lex Legion“-Album. Außerdem ist von der Möglichkeit einer Tour im kommenden Jahr die Rede. Stay Tuned!