JEREMIAS und Sofia Monroy (Bild: Mala Kolumna)
Anfang des Jahres haben JEREMIAS ihre erste Tour durch Lateinamerika gespielt. Von der hat die Indie-Pop-Band aus Hannover nicht nur zahlreiche Eindrücke mit nach Hause gebracht, sondern auch neue Musik. Direkt im Anschluss an die Tour entstanden an der Küste Argentiniens sieben Songs, die JEREMIAS nun in Form ihrer ersten selbstproduzierten EP „NOTES FROM LATAM“ veröffentlicht haben. Der kreative Prozess war von spontanen Ideen, neuen Begegnungen und der Atmosphäre vor Ort geprägt.
Sämtliche Songs sind auf Spanisch geschrieben und bewegen sich in ruhigen, atmosphärischen Indie-Pop-Klangwelten. Im Mittelpunkt der EP steht „SOLITO“, eine Zusammenarbeit mit der venezolanischen Sängerin maye – ein warmes, zurückhaltendes Duett. Ebenfalls enthalten ist die mit der mexikanisch-schwedischen Musikerin Sofia Monroy entstandene Single „QUÉ QUIERO MÁS“, mit der JEREMIAS im Mai bereits einen ersten Ausblick auf das Projekt gaben.
Für Sänger Jeremias Heimbach ist das Projekt eng mit seiner eigenen Biografie verbunden. Durch die paraguayische Herkunft seiner Mutter ist Lateinamerika seit jeher Teil seiner Identität. „Paraguay löst in mir Freude aus, ein Gefühl von Heimat und Wärme“, sagt er. „Es ist wie nach Hause kommen, eine Umarmung und das Gefühl von Geborgenheit und Liebe.“ Parallel zur EP haben JEREMIAS eine 30-minütige Dokumentation veröffentlicht, die die Tour und den Entstehungsprozess der Songs begleitet.
Nach dem Ausflug nach Lateinamerika kehren JEREMIAS im Oktober auf deutsche Bühnen zurück. Dann stehen acht Konzerte in ausgewählten Häusern auf dem Programm – mit neu arrangierten Songs, einem erweiterten Ensemble und „alten Songs im neuen Gewand und neuen Tracks die noch keiner kennt“.