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Rock

In Extremo versammeln die Mittelalter-Rock-Szene auf „Sternhagelvoller“ vom kommenden Akustik-Album „Tranquilo II“

12.10.2026 von Nicole Pietzsch

In Extremo sind „Sternhagelvoller“. Aber nicht nur sie: Mit den Berlinern gemeinsam schauten Mitglieder von Subway To Sally, Feuerschwanz, Tanzwut, Versengold, Faun, Corvus Corax, Fabula und weitere Vertreter der deutschen Mittelalter- und Folk-Rock-Szene zu tief ins Glas. Wie es dazu kam? Für ihr neues Album „Tranquilo II“, das am 23. Oktober erscheint, haben In Extremo ihren Klassiker „Sternhagelvoll“ neu interpretiert – und nahezu die gesamte Szene zum Mitsingen eingeladen. Sage und schreibe elf befreundete Acts versammeln sich auf „Sternhagelvoller“. So etwas hat es in dieser Form noch nicht gegeben. Neben den eingangs Genannten sind auch dArtagnan, Fiddler’s Green, Haggefugg und Storm Seeker mit von der Partie, sowohl auf dem Song selbst als auch im Musikvideo zu „Sternhagelvoller“.

Der deutsche Mittelalter-Rock ist reich an Formationen, die traditionelle Klänge und altertümliche Instrumente mit wuchtigen Rock- und Metal-Sounds paaren. Zu den Vorreitern und erfolgreichsten Vertretern des Genres zählen In Extremo, die seit Mitte der Neunzigerjahre mit Dudelsack, Drehleier und Co. sowie E-Gitarre, -Bass und Schlagzeug aufspielen. „Sternhagelvoll“, erschienen 2016 auf der #1-Platte „Quid Pro Quo“, ist einer der zahlreichen Klassiker der Band um „Das Letzte Einhorn“ Michael Rhein. Mit ihrer mehr als illustren Gästeliste heizt die neue Version des beliebten Trinklieds die Vorfreude auf In Extremos zweites Akustik-Album noch einmal kräftig an. Zuvor dienten schon „Liam“ mit Laura Feller von Faun und „Störtebeker“ featuring Monchi von Feine Sahne Fischfilet als vielversprechende Hörproben. Weitere 14 „Tranquilo II“-Tracks warten darauf, entdeckt zu werden, ebenso wie weitere Gastbeiträge. Neben Oliver „Sa Tyr“ Pade und Niel Mitra von Faun und dem Geiger Justin Ciuche findet sich auch Metal-Queen Doro Pesch unter den Gästen. 

Wenn ein neues Album erscheint, ist die nächste Tour meist nicht weit – im November und Dezember gehen In Extremo auf ausgedehnte Konzertreise. Passend zum Akustik-Album, handelt es sich dabei um eine Akustik-Tour. Ein außergewöhnliches Werk wie „Tranquilo II“ verlangt zudem nach einem ebenso besonderen Rahmen. So haben In Extremo für ihre „Tranquilo II“-Tour 2026 einige der schönsten Spielstätten des Landes ausgewählt, darunter die Alte Oper in Frankfurt, die Laeiszhalle in Hamburg, den Berliner Admiralspalast und Circus Krone in München. Der Vorverkauf auf eventim.de ist in vollem Gange und erste Shows sind bereits ausverkauft.

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