Thank God it’s Friday! Sprich: Es gibt neue Musik auf die Ohren! Und auch, wenn wir bei weitem nicht alles, was heute so erschienen ist, hier auflisten können, wollen wir euch doch einen klitzekleinen Überblick über das geben, was euch in nächster Zeit so im Radio (oder noch viel besser: auf Konzerten!) begegnen könnte.
Gerade mal 26 Minuten Spielzeit hat das neue Album von Green Day – die einen würden behaupten, das sei kurz, die anderen sagen, das ist komprimierte Punkrock-Power. Auf jeden Fall laden die Songs auf „Father Of All …“ eher zum Tanzen als zum Pogen ein.
In gut einer Woche ist La Roux in Berlin live zu sehen – und es sind sogar noch ein paar Tickets zu haben. Da wird’s dann mit ziemlicher Sicherheit auch neue Musik zu hören geben. Schließlich ist ihr Comeback-Album „Supervision“ heute rausgekommen. Und man hört den funky, Disco-Indiepop-Tracks an, dass sie hier kompromisslos ihr Ding durchzieht.
Wenn man sich mal so anschaut, auf welchen Playlisten die Mighty Oaks gefeatured werden, bekommt man eigentlich schon einen perfekten Eindruck vom heute erschienenen, neuen Album: „Songs zum Erholen“, „Rainy Day Chill“, „Long Road Trip“ – noch Fragen?! Wo man die Jungs live sehen kann? Naja, eigentlich in ganz Deutschland ab Mitte Februar.
Auf dem 15. Album verfolgen die Thrash-Titanen von Sepultura eine konzeptionellen Idee: „Quadra“ soll in 12 Songs die verschiedenen Schaffensphasen der legendären Band portraitieren – das haben doch letzte Woche schon Lordi versprochen. Tja, great minds think alike.
Auf „Church“ toben sich Galantis mal so richtig aus – nicht nur in Sachen „Gute-Laune-EDM-Sound“ sondern auch in Sachen Gäste – mit Dolly Parton hat man sich eine Künstlerin ins Studio geholt, die mit Fug und Recht als „legendär“ bezeichnet werden kann, daneben glänzen aber auch viele Newcomer und Durchstarter auf der Platte.
Für alle, die mit dem Green Day Album von heute nicht so recht warm werden wollen, ist der neue Langspieler von ITCHY vielleicht die passende Alternative. Feinster Punkrock im Vorwärtsgang, Texte auf Deutsch und mit klarer Kante – was will man mehr? Vielleicht ITCHY im März und April live sehen.
Mächtiges Soundtrack-Album: Zum neuen Harley-Quinn-Film „Birds Of Prey: The Emancipation Of Harley Quinn” tun sich namhafte Künstlerinnen zusammen und liefern einen energetisierenden Mix aus allem, was die schubladenhafte Kategorisierung „Urban“ großartig macht.
Wird es ruhig um die Stone Temple Pilots? Klare Antwort: Jein! Mit "Perdida" hat die Band um den neuen Sänger Jeff Gutt jetzt nämlich das erste Akustik-Album veröffentlicht. So weit, so ruhig, das macht allerdings trotzdem eine Menge her und dürfte die Fans der Band ziemlich sicher begeistern.
Ende Februar startet Ásgeir seine „Bury The Moon Tour“ – und für die ersten beiden Konzerte in Berlin und Hamburg sind schon längst keine Tickets mehr zu haben - bei den restlichen Shows könnte man allerdings noch Glück haben. Heute liefert der Singer/Songwriter mit dem dazugehörigen Album nochmal die Bestätigung dafür, dass die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt waren – wunderbar sanftmütiger Indie-Folk mit einer einzigartigen Stimme.